Fahrbericht: Damit will der Toyota bZ4X nach dem Facelift punkten
3 min
Die neue Version des Toyota bZ4X ist mehr als ein Facelift. Darum macht das japanische SUV nach der Überarbeitung Lust auf Elektromobilität.
Höhere Reichweite, mehr Effizienz, schnellere Ladezeiten – all das sind Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein E-Auto Freude bereitet oder nicht. An diesen Stellschrauben hat Toyota bei der Überarbeitung des bZ4X gedreht, um das vollelektrische SUV attraktiver zu machen. Zwar war der 2022 eingeführte Japaner in manchen europäischen Ländern wie Norwegen sehr beliebt, in Deutschland schlug er jedoch nicht ein. Das könnte sich jetzt ändern. Für Skeptiker interessant ist das Garantieangebot, das Toyota macht: Nach zehn Jahren oder 250.000 Kilometern Laufleistung soll die Batterie noch mindestens 70 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität aufweisen.
Im Falle der Fronttriebler sind das 57,7 oder 73,1 kWh bei einer Systemleistung von 123 kW/167 PS respektive 165 kW/224 PS. Mit einem Energieverbrauch von jeweils 13,9 kWh pro 100 Kilometer sollen 444 und 569 Kilometer zu bewältigen sein. Dass die Angaben, die der Bordcomputer auswirft, halten, was sie versprechen, konnten wir auf einer Testfahrt in Andalusien unter Idealbedingungen bestätigen. Und auch wenn die Außentemperaturen nicht perfekt sind, sollen die Leistungen konstant bleiben. Gleiches gilt für die DC-Ladezeit von 28 Minuten, in der der Akku mit maximal 150 kW von 10 auf 80 Prozent gefüllt wird. Hilfreich ist die auch manuell aktivierbare Vorkonditionierung, bei der die Batterie auf die optimale Temperatur gebracht wird.
Echte Offroad-Eigenschaften
Wer einen echten Geländegänger sucht, wird beim bZ4X fündig. Das SUV ist auch mit Allradantrieb erhältlich und bietet Offroad-Fähigkeiten in zwei Modi. Zudem ist eine Wattiefe von 500 Millimetern möglich, ohne dass der Fahrer sich Sorgen um die Batterie im Unterboden machen muss. Mit 252 kW/343 PS ist der Allradler die leistungsstärkste Variante, allerdings erhöht sich der Verbrauch auf bis zu 15,9 kWh, was mindestens 471 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. Die Preise starten bei 42.990 Euro, für den bZ4X AWD werden ab 50.990 Euro fällig.
„Ich habe mich mit dem bZ4X während der Testfahrt in Andalusien auf die Suche nach Kindheitserinnerungen gemacht.“
Technische Daten Toyota bZ4X
| Motoren | Elektro: 123 kW/167 PS, 268 Nm und 165 kW/224 PS, 268 Nm und 252 kW/343 PS, 338 Nm (AWD) |
| Normverbrauch | 13,9–15,9 kWh, 0 g CO2/km (WLTP) |
| L x B x H | 4,69 x 1,86/k. A. x 1,65 m |
| Kofferraum | 452 + 10 l (Frunk) |
| Zuladung | 330–451 kg |
| Anhängelast | 750–1.500 kg |
| Stützlast | 75 kg |
| Akku-Kapazität | 58 und 73 kWh |
| Reichweite lt. Hersteller | 444–515 km |
| Preis ab | 42.990 € |
Impressionen
Das könnte Sie auch interessieren
-
Test- und Fahrberichte Fahrbericht: Subaru Uncharted – Darum setzen die Japaner nicht mehr nur auf Allrad
Der Subaru Uncharted startet als neues Elektro-SUV mit Allrad, ordentlicher Reichweite und Offroad-Kompetenz – erstmals auch mit Frontantrieb.
-
Test- und Fahrberichte Fahrbericht: Haval Jolion Pro – China-SUV mit viel Ausstattung zum kleinen Preis
Der Haval Jolion Pro ist ein Kompakt-SUV aus China. Trotz eines Einstiegspreises von unter 25.000 Euro bietet er eine umfangreiche Ausstattung, einen kräftigen Turbobenziner und eignet sich sogar für den Anhängerbetrieb.
-
Test- und Fahrberichte Fahrbericht: Renault 4 E-Tech – So fährt sich die Elektro-Neuauflage der Auto-Ikone
Der Renault 4 E-Tech bringt den Kultklassiker als Elektro-SUV zurück. Erste Testfahrt, Preise, Reichweite, Ladezeit, Ausstattung und Fahreindruck im Überblick.
-
Test- und Fahrberichte Fahrbericht: BYD Dolphin G DM-i – Kleinwagen mit Plug-in-Hybrid
Der BYD Dolphin G DM-i ist das erste Plug-in-Hybrid-Modell im Kleinwagensegment. Mit großem Akku hat er eine elektrische Reichweite bis zu 105 Kilometer, insgesamt kann er bis zu 1.040 Kilometer weit kommen.
-
Test- und Fahrberichte Fahrbericht: Haval H6 – Chinesisches Hybrid-SUV überzeugt mit Platz und Komfort
Während viele Hybrid-SUV inzwischen deutlich über 40.000 Euro kosten, startet der Haval H6 bereits ab 31.990 Euro.
-
Test- und Fahrberichte Fahrbericht: Xpeng P7+ – Luxuriöse Elektro-Limousine zum Kampfpreis
Der Xpeng P7+ bietet viel Platz, starke Fahrleistungen und eine beeindruckende Schnellladetechnik. Die chinesische Elektro-Limousine startet bereits ab 46.600 Euro und setzt etablierte Rivalen unter Druck.
ARCD-Newsletter
Bleiben Sie immer informiert!
Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie informative Beiträge und hilfreiche Tipps rund um Mobilität und Reise direkt in Ihr Postfach.
Außerdem warten attraktive Aktionen und Gewinnspiele auf Sie.
Wir freuen uns darauf, Sie als Abonnenten willkommen zu heißen!