Opel Frontera in der Frontansicht auf einer Bergstraße

Testbericht: Opel Frontera – Aus Alt mach Neu

3 min

08.01.2025Jessica Blank

Aus Opel Crossland wird Frontera – der Name hat Historie. Das Modell greift aber vor allem neue Philosophien auf.

 

Als 1991 der Opel Frontera präsentiert wurde, gab es noch lange keinen SUV-Hype. Dafür war der Rüsselsheimer ein echter Offroader. 4x4-Antrieb sucht man beim namensgleichen Nachfahren vergeblich. Stattdessen schwirren Begriffe wie Detox, Nachhaltigkeit und „Green-ovation“ im Raum. Was sich dahinter verbirgt? Fangen wir mit dem letzten neudeutschen Wort an: Auch beim Frontera verfolgt Opel die Bemühungen, die Flotte auf elektrifizierte Antriebe umzustellen. So ist das SUV als Mildhybrid mit 48-Volt-Technologie ab 23.900 Euro als 100- und 136-PS-Version erhältlich. Vorteil: Keine Reichweitensorgen, mäßiger Verbrauch und die Möglichkeit, sieben Passagiere – zwei davon eher Kinder – zu befördern (800 Euro für Extrasitze).

Konzentration aufs Wesentliche

Wer nun trotz aller neuer Philosophien nach Gemeinsamkeiten mit dem Ur-Frontera sucht, sollte auf das Karosserie-Design achten. Da erinnert die Kantigkeit deutlich an den Kult-Allradler. Das wird besonders klar, als wir auf unserer Testfahrt auf mallorquinischen Serpentinen einem Frontera älteren Semesters begegnen.

Technische Daten Opel Frontera

Motoren1,2-l-Dreizylinder-Turbo (Mildhybrid), 74 kW/100 PS und 100 kW/136 PS, 205 und 230 Nm; Elektro: 83 kW/113 PS, 124,5 Nm 
Norm-/Testverbrauch:5,2–5,5 l S, 118–123 g CO2/km (WLTP); 18,2–18,5 kWh, 0 g CO2/km (WLTP)
Länge x Breite x Höhe:4,39 x 1,85/2,02 x 1,64 m
Kofferraum: 460–1.600 l
Zuladung:486–644 kg
Stützlast, Dachlast: 65 kg, k.A.
Anhängelast: 350–1.250 kg
Akkukapazität, Reichweite:44 kWh , 305 km (WLTP)
Preisab 23.900 km

 

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