Acht Neuheiten-Trends von der Eurobike
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Für Alltag und Abenteuer
Ein Trekking-Pedelec mit Aluminiumrahmen von Tout Terrain soll den Anforderungen sowohl in der Stadt als auch im Gelände gerecht werden. Das Skane verfügt über einen 623-Wattstunden-Akku und einen Hecknabenmotor von Neodrives mit 40 Nm Drehmoment. Die Ausstattung ist für den Straßenverkehr konzipiert, breite Reifen, Federung und wartungsarmer Riemenantrieb machen das Skane aber auch komfortabel für unebene Strecken.
Diese Kombination lässt sich der Hersteller allerdings gut bezahlen: ab 6709 Euro.
Bremsen auf Knopfdruck
Jeder, der ein Kleinkind schon mal auf dem Laufrad begleitet hat, kennt das Problem: Kaum hat der Nachwuchs die Technik raus, ist er so schnell unterwegs, dass man kaum noch hinterherkommt. Zubehörhersteller Mystopy hat die Lösung: eine Bremse per Fernbedienung. Auf 100 Meter Entfernung lässt sich mit der gleichnamigen Bremsvorrichtung „Mystopy“ ein Laufrad via Knopfdruck am Hinterrad gefahrlos bremsen. Mystopy ist akkubetrieben und verfügt sogar über ein Rücklicht.
Das Nachrüstelement ist für 64,99 € im Handel erhältlich.
Schlossöffnen mit Fingertouch
Sich mit dem Zeigefinger Zutritt zu verschaffen, ist in der Welt der Smartphones und Notebooks längst kalter Kaffee. Nun hat Abus allerdings ein Schloss vorgestellt, das sich nur mit Finger-Erkennung öffnet. Kombiniert mit einer Kette lässt sich so das Fahrrad sicher abschließen – ohne Schlüssel oder Zahlencode. Praktisch: Das Abus Touch speichert bis zu 20 verschiedene Fingerabdrücke. Strom liefert eine austauschbare Batterie.
Kostenpunkt (ohne Kette): 60 Euro.
Idealer Stadtbegleiter
Riese & Müller stellte in Frankfurt ein neues Pedelec speziell für den Stadtverkehr vor. Das UBN wird als Five mit Fünfeck-Rahmen oder Seven mit abgesenktem Oberrohr angeboten. Für den Antrieb sorgt ein Motor des deutschen Herstellers Fazua mit 60 Nm Drehmoment mit 430-Wattstunden-Akku. Da sich Radler in der Stadt laut Hersteller vermehrt Konnektivität wünschen, punktet das UBN mit besonderen App-Funktionen, mit denen sich Fahrdaten und Statistiken aufzeichnen lassen. Außerdem verfügt das Pedelec über einen integrierten Bewegungsalarm, der auf der App eine Meldung auslöst, wenn das Rad unerlaubt bewegt wird.
Kostenpunkt: ab 4899 Euro.
Schicker Flitzer für Kinder
Ein Rad mit dieser Ausstattung muss man im Erwachsenenbereich erst einmal finden. Der Hersteller Early Rider bietet mit dem Belter 16 ein Kinderfahrrad mit Aluminiumrahmen und Riemenantrieb an. Der leichte Rahmen wiegt nur 5,9 Kilogramm und der wartungsarme, saubere Riemenantrieb sorgt für effiziente Kraftübertragung. Das Belter 16 ist ab einer Innenbeinlänge von 45 cm geeignet.
Der Luxus für die Jüngsten hat natürlich seinen Preis – und das ohne vollständige Straßenausstattung: 425 Euro.
Eine App für alle Fälle
Hauptsächlich für Pedelecs mit Brose-Drive-System hat der Hersteller nun eine digitale Lösung für das Smartphone vorgestellt. Die E-Bike-App von Brose unterstützt Radler mit Funktionen wie Einstellung der Unterstützungsstufen, Anzeige von Fahrdaten und individuellen Ansichten. Somit wird das Smartphone zum Bordcomputer auf dem Velo. Zudem ist die App mit Navigationsprogrammen wie Komoot oder Strava verknüpfbar.
Alle Pedelecfahrer mit Brose-Antrieb können die App kostenlos im Google Play Store oder im Apple App Store herunterladen.
Zweitwagen auf zwei Rädern
Schon leicht abgefahren sieht das überarbeitete Lastenrad von Riese & Müller aus. Das Packster 70 kann individuell konfiguriert werden. Ein Doppelkindersitz und das Verdeck sind in der Family-Option serienmäßig. Verbessert wurde unter anderem das Lenksystem. Angetrieben wird das Lastenrad von einem Bosch-Motor aus der Cargo-Line mit 500-Wattstunden-Akku.
Aus finanzieller Sicht sollte das Lastenrad jedoch den Zweitwagen ersetzen: Die Familienausstattung kostet ab 7199 Euro.
ABS fürs Pedelec
Das Anti-Blockier-System von Bosch für Pedelecs ist nichts Neues. Auf der Eurobike stellte das Unternehmen jedoch seine zweite Version vor. Dabei handelt es sich um ein ABS von Bosch in Zusammenarbeit mit Magura, das auch im Gelände zum Einsatz kommen kann. Das System ist mit den meisten Pedelecs mit Bosch-Antrieb kombinierbar und soll schwere Unfälle in Notbremssituationen durch effizienteres Bremsen verhindern.
400 bis 500 Euro Aufpreis kostet das Bosch E-Bike-ABS II, es kommt dieses Jahr auf den Markt.
- Mehr Infos: www.bosch-ebike.com
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