Fahnen des ARCD wehen im Wind.

Die 27. ARCD-Hauptversammlung wählt einen neuen Präsidenten

3 min

26.10.2026Thomas Schreiner

„Mobilität. Reisen. Glück.“ Unter diesem Motto stand die 27. ARCD-Hauptversammlung am 23. und 24. Oktober 2026 in Bad Windsheim. 88 Delegierte aus den acht Landesverbänden wählten das Präsidium um Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Wrede für die kommenden vier Jahre und beschlossen wichtige Weichenstellungen für die Zukunft des Clubs. Außerdem wird die erfolgreiche Kooperation mit der SIGNAL IDUNA Gruppe fortgesetzt. 

 

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Prof. Jürgen Wrede folgt als ARCD-Präsident 
auf Gerhard Aldebert 

Mit einem einstimmigen Votum wählten die Delegierten den bisherigen Vize-Präsidenten Prof. Jürgen Wrede zum neuen Präsidenten des ARCD. Der Professor für Maschinenbau mit den Schwerpunkten Fahrzeugtechnik und Fahrzeugmechatronik folgt auf Gerhard Aldebert, der nach zwei Amtszeiten nicht erneut kandidierte. Bereits 1997 wurde Aldebert in das Präsidium des ARCD gewählt. Nach drei Wahlperioden wurde er 2009 Vizepräsident und 2017 schließlich Präsident. Als Anerkennung für sein jahrzehntelanges Engagement für den Club verlieh ihm die Hauptversammlung einstimmig sowohl die Ehrenmitgliedschaft als auch die Ehrenpräsidentschaft.

 

Drei Männer und eine Frau des ARCD-Präsidiums stehen vor eine Wand mit ARCD-Logo.
Das neue, auf der 27. Hauptversammlung gewählte Präsidium des ARCD: Präsident Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Wrede, Vize-Präsidentin Britta Albrecht, Präsidiumsmitglied Christian Aldebert und Schatzmeister Thomas Brockmann (v.l.n.r.). Foto: ARCD

Auch bei den weiteren Ämtern setzten die Delegierten auf Kontinuität innerhalb des Präsidiums: So wurde Präsidiumsmitglied Britta Albrecht einstimmig zur neuen Vize-Präsidentin gewählt. Diplom-Finanzwirt Thomas Brockmann wurde als Schatzmeister – ebenfalls ohne Gegenstimme – in seinem Amt bestätigt. Neu in das ARCD-Präsidium und ebenso einstimmig gewählt wurde Rechtsanwalt Christian Aldebert, der hier nun seine juristische Expertise einbringt.

Landrat Dr. Christian von Dobschütz würdigt 
ARCD-Engagement für sichere Schulwege

Zur Eröffnung der 27. ARCD-Hauptversammlung im Kur- & Kongress-Center KKC in Bad Windsheim begrüßte Dr. Christian von Dobschütz, Landrat des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, die aus allen Richtungen Deutschlands angereisten ARCD-Mitglieder und Ehrengäste. Diese Hauptversammlung gebe es alle vier Jahre. Es lohne sich aber, schon viel früher in „Frankens Mehrregion“ zurückzureisen: „2027 erwartet Sie die Bayerische Landesgartenschau hier in Bad Windsheim.“ 

 

Ein Mann steht an einem Rednerpult auf einer Bühne.
Dr. Christian von Dobschütz, Landrat des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, sprach in seinem Grußwort zur Eröffnung der ARCD-Hauptversammlung von seiner engen persönlichen Verbundenheit mit dem Club. Foto: ARCD

„Eine Reise hat gewissermaßen drei schöne Zeiten“, sagte dazu von Dobschütz. „Wenn wir sie planen, wenn wir sie erleben, und wenn wir uns davon erzählen. Genau dafür bleibt dieser ARCD tatsächlich auch eine wichtige Heimat.“ Gleichzeitig dankte der Landrat dem Club, dass er sich auch mit Themen beschäftige, die über das Reisen und Autofahren hinausgingen. „Ich bin nämlich auch Schirmherr einer wunderbaren Aktion, die da heißt ,Gemeinsam flügge werden!‘.“ Mit dieser Aktion an den Grundschulen des Landkreises widmet sich der ARCD aktuell der Verbesserung der Schulwegsicherheit. „Als Vater von zwei Kindern weiß ich, wie groß sich ein kleiner Schulweg anfühlen kann. Zum ersten Mal selbstständig zur Schule gehen, auf den Verkehr achten und erleben: Ich schaffe das jetzt auch alleine.“ Dies fördere Aufmerksamkeit, Selbstvertrauen und Sicherheit. „Dass der ARCD dabei auch schulische Projekte in unserem Landkreis unterstützt, freut mich umso mehr“, betonte der Landrat.

Diese vier verkehrspolitischen Ziele 
verfolgt der ARCD

Neben den personellen Entscheidungen richtete die 27. Hauptversammlung den Blick auch auf die inhaltlichen Ziele des ARCD für die kommenden Jahre. Vier verkehrspolitische Schwerpunkte stehen dabei im Mittelpunkt: die schrittweise und praxistaugliche Harmonisierung von Verkehrsvorschriften in Europa, bezahlbare und verfügbare Mobilität für alle, mehr Verkehrssicherheit im Radverkehr sowie verbesserte Barrierefreiheit auf Reisen. Sie alle verfolgen das gemeinsame Ziel, Mobilität einfacher, zugänglicher, verlässlicher und sicherer zu gestalten – damit sie für möglichst viele Menschen ein Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität bleibt.

Neuer ARCD-Präsident Jürgen Wrede will 
den Club weiter stärken

Der neue ARCD-Präsident Jürgen Wrede dankte den Delegierten nach seiner Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen: „Ich bin mir der Verantwortung bewusst“, sagte Wrede, und zog einen Vergleich zur Seefahrt: „Das Meer wird stürmischer, ich möchte dafür sorgen, dass wir auch in stürmischer See Kurs halten mit unserer Mannschaft.“ Der Club mit rund 166.000 Mitgliedern habe in den vergangenen Jahren viel erreicht, betonte der frisch gewählte ARCD-Präsident. Einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung leiste die seit 2010 bestehende, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Versicherungspartner SIGNAL IDUNA Gruppe. Sie ermögliche es beiden Partnern, ihren Kunden und Mitgliedern leistungsstarke Service- und Dienstleistungen rund um die Mobilität anzubieten. 

 

Ein Mann steht an einem Rednerpult auf einer Bühne.
Jörg Steinhauer, Vorstandsmitglied der Adler Versicherungen (SIGNAL IDUNA Gruppe), be-kräftige im Zuge der Eröffnungsveranstaltung, dass die partnerschaftliche Kooperation zwi-schen SIGNAL IDUNA und dem ARCD fortgeführt werde. Foto: ARCD

Bereits bei der Eröffnungsveranstaltung hatte Jörg Steinhauer, Vorstandsmitglied der Adler Versicherungen, einem Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe, die Bedeutung der Zusammenarbeit hervorgehoben und angekündigt, die Kooperation mit dem ARCD weiter auszubauen. „Unsere Geschäftsmodelle, die Schutzbriefleistungen und die Kfz-Versicherung, verbindet eine Vielzahl von Vorteilen und Synergien, die wir seit über 16 Jahren erfolgreich und gemeinsam in der Kooperation voranbringen“, sagte Steinhauer. „Und dies auf einem extrem hohen Qualitätsniveau.“ 

Der Kurs des ARCD bleibe auch in Zukunft unverändert, betonte Wrede: „Wir wollen unseren Mitgliedern bedarfsgerechten Service rund um ihre Mobilität bieten – unabhängig davon, wie und wohin sie unterwegs sind.“ Dazu gehören umfangreiche touristische Leistungen ebenso wie die vielfältigen Angebote im Schutzbrief- und Mobilitätsbereich.

Durch die neue, 2026 geschlossene Kooperation mit der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat der ARCD zudem einen weiteren starken Partner an seiner Seite. Diese Zusammenarbeit soll dazu beitragen, die Gemeinschaft der Clubmitglieder zu stärken und gemeinsame Anliegen wie Sicherheit und verlässliche Mobilitätspartnerschaft voranzubringen. 

 

Ein Mann steht an einem Rednerpult auf einer Bühne.
Der neue Präsident Jürgen Wrede möchte das Profil des ARCD als breit aufgestellter Mobili-tätsclub weiter schärfen. Foto: ARCD

Jürgen Wrede richtete im Zuge der ARCD-Hauptversammlung auch den Blick auf die großen Herausforderungen unserer Zeit – beispielhaft exorbitant hohe Spritpreise, die Abhängigkeit von Öl und von Lieferwegen wie der Straße von Hormus. „Ich möchte dazu ermutigen, diesen Herausforderungen mit Mut und Zuversicht zu begegnen – und neben den Risiken auch die Chancen zu sehen“, sagt der neue ARCD-Präsident. Eine Möglichkeit dabei: Die gesamte Bandbreite der Mobilität in Betracht ziehen – vom Fahrrad über das E-Auto bis hin zum ÖPNV. eniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.

Gina Schöler über 
Mobilität, Reisen und persönliches Glück

Mobilität ist für den ARCD mehr als reine Fortbewegung: Sie ermöglicht Menschen, ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten, neue Orte zu entdecken und Freiheit zu erleben. Auch zu reisen eröffnet neue Perspektiven und schafft Erlebnisse, die das persönliche Glück bereichern können. Diese Verbindung griff Gina Schöler, Trainerin, Speakerin und Initiatorin des Ministeriums für Glück und Wohlbefinden, in ihrer Keynote zum ARCD-Hauptversammlungsmotto „Mobilität. Reisen. Glück!“ auf.

Mit Leichtigkeit, Humor und überraschenden Denkanstößen lud sie dazu ein, vertraute Wege zu verlassen, eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen und offen für Neues zu bleiben. Dabei machte sie deutlich, dass Bewegung nicht nur äußerlich stattfinde, sondern auch im Denken neue Perspektiven eröffnen könne. Wer neugierig bleibe und sich auf Veränderungen einlasse, schaffe Raum für neue Erfahrungen und persönliche Glücksmomente. „Mobilität ist nicht nur der Weg von A nach B“, sagte Schöler, „sondern auch die Bereitschaft, sich bewegen zu lassen.“

 

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