Immer gut informiert, durch die ARCD-Infothek.

Neben der schnellen und kompetenten Hilfe in Notfällen ist die Beratung der Mitglieder eine zentrale Aufgabe des ARCD. Aktuelle Informationen rund um das Unterwegssein bieten unser Clubmagazin Auto&Reise sowie der ARCD-Newsletter. Für den Wert einer Information ist neben Sachverstand der passende Zeitpunkt von entscheidender Bedeutung. Die ARCD-Infothek bietet deshalb allen Mitgliedern Zugriff auf alle wichtigen Inhalte rund um Auto, Reise und Verkehrssicherheit. 

Tipps, Tricks & Informationen

Sicher in den Motorradurlaub

Der Weg ist das Ziel – diese alte Motorradfahrerweisheit erhält zur Reisezeit eine besondere Bedeutung.

Damit bis zum Ziel auch alles klappt, ist eine sorgfältige Reiseplanung unerlässlich. Der echte Kurvenfreund wird Autobahnen und große Bundesstraßen meiden und auf Land- und Kreisstraßen sein Glück suchen. Hier sollten pro Tag nicht mehr als 400 Kilometer zurückgelegt werden. Auf der Autobahn können es bei günstigen Witterungsverhältnissen auch mal 700 Kilometer sein.

Wo es am besten lang geht, verraten GPS-Navigationsgeräte, die, wetterfest ausgestattet, für Motorräder geeignet sind. Trotz der digitalen Helfer sollte jedoch niemand auf die klassische Straßenkarte verzichten, denn erstens verschafft sie einen Überblick über das Reisegebiet und ermöglicht eine großflächige Routenplanung, zweitens hilft sie immer dann weiter, wenn das GPS seinen Dienst versagt.

Jeder Tankstopp sollte genutzt werden, um sich ein wenig die Beine zu vertreten, die Arme auszuschütteln und ausreichend Flüssigkeit und leichte Speisen, beispielsweise Obst, zu sich zu nehmen.

Auch Motorrad-Anhänger sind eine interessante Alternative zur Autobahnhatz, ebenso bietet ein Mietmotorrad vor Ort die Möglichkeit, die Urlaubsregion auf zwei Rädern mit „Bikerblick“ kennen zu lernen. 

Alles im Griff: Wer weit fährt, muss gut vorbereitet sein

Im Urlaub gelten beim Motorradfahren oft andere Gesetze als im gewohnten Straßenalltag: Die Berge sind höher, die Kurven enger, die Wege verschlungener. Gut, wer jetzt fit ist und nicht nach der dritten Kehre schon unter Schweißausbrüchen und Atemnot leidet.

Deshalb gehört zu einer sorgfältigen Reisevorbereitung die körperliche und mentale Top-Form, denn Wachsamkeit, Kondition und Konzentration werden weit höher beansprucht als bei einem lockeren, „flüchtigen“ Wochenendtrip. Auch die Maschine muss man sicher im Griff haben. Ausführliche Informationen über passende Motorradtrainings liefert die Broschüre „Motorradtraining", in der das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) Trainings auflistet, die nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) angeboten werden.

Der kostenlose Trainingsplaner ist gegen eine geringe Versandgebühr beim ifz erhältlich. Ebenso liegt der Planer bei den Motorrad-Vertragshändlern zum Mitnehmen aus.

Fit wie ein Turnschuh: Das Motorrad im Urlaubs-Check

Wer ihn nicht schon zum Saisonstart erledigt hat, sollte ihn vor einer Reise schleunigst nachholen: den Rundum-sorglos-Check für das Motorrad. Dazu gehört eine gründliche Reinigung, um mögliche Undichtigkeiten und Beschädigungen festzustellen.

Stimmen die Flüssigkeitsstände von Bremse, Kupplung, Kühlwasser und Motoröl? Sind die Bowdenzüge ohne Beschädigungen und leichtgängig? Funktionieren elektrische Bauteile wie Licht, Blinker und Hupe? Wer auch nur den geringsten Zweifel daran hat, dass sein Motorrad zu hundert Prozent fit ist, sollte den Urlaubscheck von einer Fachwerkstatt erledigen lassen.

Ist die Reise lang, verkürzt sich die Lebenserwartung der Reifen. Deshalb sollte das Profil vor Reiseantritt wesentlich mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 Millimeter betragen, sonst ist schon nach ein paar hundert Kilometern Schluss. Wer gleich einige tausend Kilometer vor sich hat, muss möglicherweise einen Reifenwechsel unterwegs einplanen. Am besten schon vorher Ort und Zeit festlegen und die voraussichtlich benötigten Reifen dort vorbestellen.

Einpacken und aufsatteln: Beladen Sie Ihr Motorrad richtig

Grundsätzlich gilt: Je weiter vorne und je tiefer das Gepäck angebracht ist, umso weniger beeinflusst es das Fahrverhalten negativ. In der Praxis geht es beim Verstauen des Gepäcks jedoch genau umgekehrt zu, denn je weiter vorne es verstaut wird, umso höher ist es untergebracht. Und das läuft den fahrphysikalischen Regeln etwas entgegen. Denn die Schwerpunktlage eines Motorrades sollte möglichst nicht stark verändert werden, um die fahrtypischen Eigenschaften des jeweiligen Modells nicht zu beeinflussen. Wichtig ist auch, das Gewicht rechts und links gleichmäßig zu verteilen und das Gepäck sicher am Motorrad zu befestigen.

Kommt zum Gepäck auch noch ein Sozius oder eine Sozia, unbedingt den Luftdruck nach den Herstellerangaben erhöhen und die Federelemente der Mehrbelastung anpassen. Mit durchschnittlich rund 200 Kilogramm Zuladung bieten Motorräder durchaus angemessenen Stauraum für den Urlaub zu zweit. Die erlaubte Zuladung errechnet sich aus der Differenz von Fahrzeugleergewicht und zulässigem Gesamtgewicht (Position 14 und 15 im alten Fahrzeugschein, G und F.1 in der Zulassungsbescheinigung Teil I). Wer auf Nummer sicher gehen will, unternimmt schon vor der großen Tour eine Ausfahrt mit Sozia oder Sozius und Gepäck. So bekommt man ein gutes Gefühl für das veränderte Fahrverhalten: Die Maschine wirkt wegen des meist höheren Schwerpunkts manchmal „schwammiger“, der Bremsweg wird länger.

Erste Hilfe in Sachen Technik: Mobile Mini-Werkstatt

Eine Grundausstattung an Werkzeug sollte auf großer Fahrt nicht fehlen. Schraubenschlüssel, Klebeband, Reifenpilot, Glühlampen und Kettenspray beanspruchen wenig Platz und reichen in der Regel mindestens bis zur nächsten Werkstatt.

Bewährt im mobilen Einsatz haben sich so genannte „Multitools“, die bis zu 20 Werkzeugfunktionen in einem bieten. Nicht verzichten sollte man auf einen kleinen Verbandkasten. Er leistet nicht nur nützliche Hilfe, sondern ist in einigen Ländern auch Vorschrift.

Broschüren zum Thema Zweiradsicherheit sind kostenlos beim ifz, Institut für Zweiradsicherheit e.V. unter www.ifz.de/publikationen-broschueren.htm erhältlich.

Quelle: Institut für Zweiradsicherheit e.V., ifz

Wissen

Sicher in den Motorradurlaub

Der Weg ist das Ziel – diese alte Motorradfahrerweisheit erhält zur Reisezeit eine besondere Bedeutung.

Damit bis zum Ziel auch alles klappt, ist eine sorgfältige Reiseplanung unerlässlich. Der echte Kurvenfreund wird Autobahnen und große Bundesstraßen meiden und auf Land- und Kreisstraßen sein Glück suchen. Hier sollten pro Tag nicht mehr als 400 Kilometer zurückgelegt werden. Auf der Autobahn können es bei günstigen Witterungsverhältnissen auch mal 700 Kilometer sein.

Wo es am besten lang geht, verraten GPS-Navigationsgeräte, die, wetterfest ausgestattet, für Motorräder geeignet sind. Trotz der digitalen Helfer sollte jedoch niemand auf die klassische Straßenkarte verzichten, denn erstens verschafft sie einen Überblick über das Reisegebiet und ermöglicht eine großflächige Routenplanung, zweitens hilft sie immer dann weiter, wenn das GPS seinen Dienst versagt.

Jeder Tankstopp sollte genutzt werden, um sich ein wenig die Beine zu vertreten, die Arme auszuschütteln und ausreichend Flüssigkeit und leichte Speisen, beispielsweise Obst, zu sich zu nehmen.

Auch Motorrad-Anhänger sind eine interessante Alternative zur Autobahnhatz, ebenso bietet ein Mietmotorrad vor Ort die Möglichkeit, die Urlaubsregion auf zwei Rädern mit „Bikerblick“ kennen zu lernen. 

Alles im Griff: Wer weit fährt, muss gut vorbereitet sein

Im Urlaub gelten beim Motorradfahren oft andere Gesetze als im gewohnten Straßenalltag: Die Berge sind höher, die Kurven enger, die Wege verschlungener. Gut, wer jetzt fit ist und nicht nach der dritten Kehre schon unter Schweißausbrüchen und Atemnot leidet.

Deshalb gehört zu einer sorgfältigen Reisevorbereitung die körperliche und mentale Top-Form, denn Wachsamkeit, Kondition und Konzentration werden weit höher beansprucht als bei einem lockeren, „flüchtigen“ Wochenendtrip. Auch die Maschine muss man sicher im Griff haben. Ausführliche Informationen über passende Motorradtrainings liefert die Broschüre „Motorradtraining", in der das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) Trainings auflistet, die nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) angeboten werden.

Der kostenlose Trainingsplaner ist gegen eine geringe Versandgebühr beim ifz erhältlich. Ebenso liegt der Planer bei den Motorrad-Vertragshändlern zum Mitnehmen aus.

Fit wie ein Turnschuh: Das Motorrad im Urlaubs-Check

Wer ihn nicht schon zum Saisonstart erledigt hat, sollte ihn vor einer Reise schleunigst nachholen: den Rundum-sorglos-Check für das Motorrad. Dazu gehört eine gründliche Reinigung, um mögliche Undichtigkeiten und Beschädigungen festzustellen.

Stimmen die Flüssigkeitsstände von Bremse, Kupplung, Kühlwasser und Motoröl? Sind die Bowdenzüge ohne Beschädigungen und leichtgängig? Funktionieren elektrische Bauteile wie Licht, Blinker und Hupe? Wer auch nur den geringsten Zweifel daran hat, dass sein Motorrad zu hundert Prozent fit ist, sollte den Urlaubscheck von einer Fachwerkstatt erledigen lassen.

Ist die Reise lang, verkürzt sich die Lebenserwartung der Reifen. Deshalb sollte das Profil vor Reiseantritt wesentlich mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 Millimeter betragen, sonst ist schon nach ein paar hundert Kilometern Schluss. Wer gleich einige tausend Kilometer vor sich hat, muss möglicherweise einen Reifenwechsel unterwegs einplanen. Am besten schon vorher Ort und Zeit festlegen und die voraussichtlich benötigten Reifen dort vorbestellen.

Einpacken und aufsatteln: Beladen Sie Ihr Motorrad richtig

Grundsätzlich gilt: Je weiter vorne und je tiefer das Gepäck angebracht ist, umso weniger beeinflusst es das Fahrverhalten negativ. In der Praxis geht es beim Verstauen des Gepäcks jedoch genau umgekehrt zu, denn je weiter vorne es verstaut wird, umso höher ist es untergebracht. Und das läuft den fahrphysikalischen Regeln etwas entgegen. Denn die Schwerpunktlage eines Motorrades sollte möglichst nicht stark verändert werden, um die fahrtypischen Eigenschaften des jeweiligen Modells nicht zu beeinflussen. Wichtig ist auch, das Gewicht rechts und links gleichmäßig zu verteilen und das Gepäck sicher am Motorrad zu befestigen.

Kommt zum Gepäck auch noch ein Sozius oder eine Sozia, unbedingt den Luftdruck nach den Herstellerangaben erhöhen und die Federelemente der Mehrbelastung anpassen. Mit durchschnittlich rund 200 Kilogramm Zuladung bieten Motorräder durchaus angemessenen Stauraum für den Urlaub zu zweit. Die erlaubte Zuladung errechnet sich aus der Differenz von Fahrzeugleergewicht und zulässigem Gesamtgewicht (Position 14 und 15 im alten Fahrzeugschein, G und F.1 in der Zulassungsbescheinigung Teil I). Wer auf Nummer sicher gehen will, unternimmt schon vor der großen Tour eine Ausfahrt mit Sozia oder Sozius und Gepäck. So bekommt man ein gutes Gefühl für das veränderte Fahrverhalten: Die Maschine wirkt wegen des meist höheren Schwerpunkts manchmal „schwammiger“, der Bremsweg wird länger.

Erste Hilfe in Sachen Technik: Mobile Mini-Werkstatt

Eine Grundausstattung an Werkzeug sollte auf großer Fahrt nicht fehlen. Schraubenschlüssel, Klebeband, Reifenpilot, Glühlampen und Kettenspray beanspruchen wenig Platz und reichen in der Regel mindestens bis zur nächsten Werkstatt.

Bewährt im mobilen Einsatz haben sich so genannte „Multitools“, die bis zu 20 Werkzeugfunktionen in einem bieten. Nicht verzichten sollte man auf einen kleinen Verbandkasten. Er leistet nicht nur nützliche Hilfe, sondern ist in einigen Ländern auch Vorschrift.

Broschüren zum Thema Zweiradsicherheit sind kostenlos beim ifz, Institut für Zweiradsicherheit e.V. unter www.ifz.de/publikationen-broschueren.htm erhältlich.

Quelle: Institut für Zweiradsicherheit e.V., ifz

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