Tandemstange: Kleine Radler im Schlepptau

Richtig wohl fühlt sich dieser Fünfjährige nicht, als er mit einer Tandemstange gezogen wird. Foto: Bettina Glaser

Wenn Kinder selbst Radfahren gelernt haben, dauert es oft nicht lange, bis sie ­innerorts die Wege eigenständig strampelnd ­zurücklegen können. Für eine größere Radtour reicht allerdings oft die Kraft und Ausdauer noch nicht aus und spätestens der Rückweg wird zur Qual.

Da klingt die Lösung einer Tandemstange überaus praktisch und verlockend: Das Kind wird mitsamt seinem Fahrrad über eine Stange an das Rad des erwachsenen Begleiters angehängt und von ihm gezogen. Wenn es möchte, kann es ­unterstützend treten. Der Transport der Tandemstange ist unkompliziert. Benötigt man sie nicht, wird sie einfach am Erwachsenenfahrrad weggeklappt und an der Seite befestigt. Doch Vorsicht: Die Sicherheit dieser Stangen ist fraglich, was auch verschiedene Tests immer wieder ­zeigen. Das angehängte Gewicht ist selbst von erfahrenen Radlern mit sicher fahrenden Kindern nur schwer auszubalancieren. In den Kurven liegt das Kinderrad schräg.

Es entsteht der Eindruck, dass es zu kippen droht. Da hilft auch der Vorteil der günstigen Anschaffung (unter 100 Euro) nichts. Hinzu kommt, dass bei der Montage Lackkratzer entstehen können und so das Kinderfahrrad beschädigt werden kann. Als Alter­native gibt es eine ­Kupplung auf dem Markt, die von uns nicht getestet wurde.

Aufgrund der negativen Eigenschaften haben wir uns entschieden, an dieser Stelle keine Tandemstange vorzustellen.

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