Suzuki S-Cross: Zum SUV befördert

Markante Voll-LED-Scheinwerfer und ein bulliger Kühlergrill kennzeichnen die Front des überarbeiteten S-Cross. Foto: Suzuki/Lena Willgalis

Suzuki hat sein Mittelklasse-Modell S-Cross neu eingekleidet, ohne dabei Plattform, Antrieb und Abmessungen anzutasten.

Mithilfe geschickter Karosserieretuschen, grimmig dreinblickender Voll-LED-Scheinwerfer, wuchtig wirkendem Kühlergrill und eckig ausgeformten Radhäusern versprüht die dritte Generation des S-Cross statt harmlosem Cross-over- nun trendiges SUV-Flair. Unter dem Blech ist hingegen vieles beim Alten geblieben.

Angetrieben wird der neue S-Cross vom bekannten 1,4-Liter-Turbobenziner mit 95 kW/129 PS und 48-Volt-Mild-Hybrid-System. Im kombinierten Betrieb liegt der Verbrauch mit serienmäßigem Frontantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe nach WLTP-Norm bei 5,3 Litern auf 100 Kilometer. Für die Allradversion (ab 31.140 Euro) gibt der Hersteller einen halben Liter Mehrverbrauch an. Der Elektromotor (10 kW) des Mild-Hybrid-Antriebs unterstützt den Verbrenner beim Anfahren und Beschleunigen. Erfreulich durchzugsstark zeigte sich das Triebwerk auf der ersten Testfahrt. Dank 235 Newtonmetern Drehmoment kam der S-Cross selbst aus dem Drehzahlkeller zügig auf Touren.

 

Der langgezogene Dachspoiler schränkt beim Blick von innen durch die Heckscheibe das Sichtfeld ein. Foto: Suzuki/Lena Willgalis

Den Innenraum beließ Suzuki weitestgehend unverändert, gestaltete allerdings die Armaturentafel um. Dort fällt das höher positionierte Mittel-Display ins Auge, das in der serienmäßigen Ausstattungsstufe Comfort sieben Zoll und in der Topversion Comfort+ (ab 34.540 Euro) neun Zoll misst.

Neben Audio-Informationen sind auf dem Bildschirm der Topversion Routenhinweise des Navigationssystems, Bilder der Rückfahrkamera und Informationen zu Verbrauch und Reichweite ablesbar. In beiden Ausstattungsstufen kann das Smartphone per Apple Carplay und Android Auto mit dem Bordsystem verbunden werden, sodass sich der Fahrer auch vom Smartphone-eigenen Routenplaner wie etwa Google Maps leiten lassen könnte. Standard sind zudem Spracherkennung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Lenkradbedienung.

Bis auf ein großes und leicht ablesbares Display auf dem Armaturenbrett, wurde der Innenraum weitest­gehend vom Vorgänger über­nommen. Foto: Suzuki/Lena Willgalis

Mehr Assistenten

Im Vergleich zum Vorgänger entfiel zwar die günstigste Einstiegsversion Club, dafür erweiterte der Hersteller die neue Basisvariante Comfort um einige Sicherheits- und Komfortfunktionen. Serienmäßig sind Zweizonen-Klimaautomatik, getönte Fondsscheiben, Berganfahrassistent, Lederlenkrad, vordere Sitzheizung, schlüsselloser Start und Zugang, vordere und hintere Einparkhilfe, adaptiver Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Alarmanlage und Voll-LED-Scheinwerfer an Bord.

Bei der serienmäßigen Sicherheit punktet der S-Cross neben sieben Airbags mit zahlreichen Assistenzsystemen wie etwa Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent mit aktivem Lenkeingriff, Querverkehrswarner sowie einem Notbrems- und Totwinkelassistenten.
Bereits im Handel erhältlich, soll dem S-Cross mit Mild-Hybrid ab der zweiten Jahreshälfte eine Vollhybridversion zur Seite gestellt werden, mit der sich kurze Strecken auch rein elektrisch zurücklegen lassen können.   

Bequeme und langstreckentaugliche Sitze gefallen auf der ersten Testfahrt. Foto: Suzuki

Daten Suzuki S-Cross

Motor: Benziner: 1,4-l-Vierzylinder-Turbo (Mildhybrid), 95 kW/129 PS, 235 Nm

Antrieb: Front, Allrad

Getriebe: Sechsgang manuell, Sechsgang automatisch

0–100 km/h: 9,5–13,5 s

Spitze: 195 km/h

Normverbrauch: 5,3 –6,1 l S, 120–139 g CO2/km

Länge x Breite x Höhe: 4,30 x 1,77/2,04 x 1,58 m

Radstand: 2,60 m

Wendekreis: 10,8 m

Kofferraum: 430–1230 l

Leergewicht: 1280–1385 kg

Zuladung: 395–405 l

Anhängelast: 1500 kg

Tankinhalt: 47 l

Typklassen KH/VK/TK: 15/17/17

Preis: ab 29.290 Euro

Foto: Suzuki/Lena Willgalis
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