Peugeot Rifter: Platz für die ganze Familie

Mit einer Länge von 4,40 Meter ist der Standard-Rifter vier Zentimeter kürzer als das hauseigene SUV 3008, fasst dafür aber 650 Liter mehr in den Stauraum. Fotos: Wolfgang Sievernich

Verblüffend, wie es Autodesignern gelingt, mit wenigen Fingerstrichen unter baugleichen Geschwistern ganz eigene Charaktere zu schaffen. Wie etwa bei Peugeot Rifter, Opel Combo und Citroën Berlingo. Verändert wurden lediglich die Front und das Cockpit, der Rest ist nahezu identisch.


In zwei Karosserielängen verfügbar, testeten wir die 4,40 Meter kurze sogenannte L1-Standardversion in der dritten und höchsten Ausstattungsstufe Allure mit 1,5-Liter-Turbodiesel, 96 kW/131 PS und Achtstufen-Automatik. Die L2-Version kommt auf 4,75 Meter. Beide sind optional auch als Siebensitzer erhältlich.  

Riesiger Stauraum

Wohltuend, dass Peugeot den Hochdachkombi nicht für trendige SUV geopfert hat, sonst hätten Familien bei umgeklappter Rücksitzbank beispielsweise auf ­einen riesigen Stauraum mit bis zu 2126 Litern Volumen verzichten müssen – das vier Zentimeter längere hauseigene SUV 3008 lädt rund 650 Liter weniger ein. Praktisch, dass der Kofferraumboden für den sicheren Transport von Gepäck und Kisten mit Teppich aus­gekleidet ist. Allerdings fehlen für kleine Einkäufe rutschsichere Ablagen, obwohl der Rifter gefühlt über unzählige in der Mittelkonsole, im Dachhimmel, den Türen sowie der ersten und zweiten Reihe verfügt. Apropos Platz, den hätten wir gerne auch beim Beladen des Kofferraums, doch die nach oben öffnende scheunentorähnliche Heckklappe fordert in der Ladezone ihren Tribut. Öfters fahren wir darum an potenziellen Parkplätzen vorbei. Eine separat zu öffnende Heckscheibe gibt es aber gegen Aufpreis (300 Euro).

Ein echtes Plus der Hochdachkombis sind ihre Schiebetüren. Serienmäßig hat der Rifter eine auf der rechten Seite, ab der zweiten Ausstattungsstufe Active gibt es eine linke dazu. Leichtgängig und manuell ­bedienbar eignen sie sich ideal, etwa um Kinder an Engstellen sicher ein- und aussteigen zu lassen.

Familienfreundlich auch der Einstandspreis: Ab 21.090 Euro gibt es die Version Access als Benziner (81 kW/110 PS) mit Dachreling, Spurhalte- und Verkehrszeichenassistent sowie Tempomat. Überraschend für so ein hochaufbauendes Auto: der Kraftstoffverbrauch. Mit einem Durchfluss von 6,8 Litern Diesel ist unser Testwagen knauseriger als erwartet, die Norm verspricht aber 4,1 Liter.

Daten Peugeot Rifter Allure BlueHDi 130

Motor: 1,5-l-Vierzylinder-Turbodiesel, 96 kW/131 PS, 300 Nm bei 1.750/min

Antrieb, Getriebe: Front, Achtstufen automatisch

0–100 km/h, Spitze: 10,8 s, 184 km/h

Norm-/Testverbrauch: 4,5/6,8 l D

CO2-Ausstoß Norm/Test: 118/180 g/km

Länge x Breite x Höhe: 4,40 x 1,92/2,11 x 1,88 m

Radstand, Wendekreis: 2,79 m, 11,5 m

Kofferraum: 571–2.693 l

Leergewicht, Zuladung: 1.728 kg, 615 kg

Anhängelast: 1.300 kg

Stützlast, Dachlast: 52 kg, 100 kg

Tankinhalt: 50 l

Typklassen KH/VK/TK: 17/19/21

Grund-, Testwagenpreis: 29.240 Euro, 33.890 Euro

Modell verfügbar ab: 21.090 Euro

Auswahl Basis-Serienausstattung: Sechs Airbags, Isofix-Kindersitzbefestigung hinten, Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar, el. Fensterheber vorne, Tempomat, Spurhalte- und Verkehrszeichenassistent, Schiebetür rechts mit feststehendem Fenster in Reihe 2 und 3

Fotos: Wolfgang Sievernich
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