My Esel E-Elegance Plus+: Für Pendler und Städter

Mit dem Holzrahmen des E-Elegance von My Esel fallen Radler auf. Foto: Bettina Glaser

Darf ich mal anfassen? Ist das echt? Wer mit dem E-Elegance des österreichischen Herstellers My Esel unterwegs ist, muss mit solchen Fragen und erstaunten Blicken rechnen.

Ja, das Fahrrad ist tatsächlich aus Holz, wie den Passanten der „Klopftest“ am Rahmen bestätigt. Genau genommen aus Kernesche. Und wer noch eins draufsetzen möchte, verrät, dass es sich hier um ein Pedelec handelt. Denn das ist kaum ersichtlich: Der Akku ist im hohlen Holzrahmen versteckt, beim Motor handelt es sich um einen Nabenantrieb im Hinterrad. Und das kleine, unscheinbare Display mit Geschwindigkeitsanzeige, Ladezustand und fünf Leistungsstufen geht problemlos auch als Tacho durch. Die Kombination aus Holz und E-Antrieb hat’s in sich: Als ob jemand einem einen ordentlichen Schub verpasst, beschleunigt das leichte Pedelec (unter 20 Kilo) mühelos und kraftvoll bis 25 km/h. So kommen wir mit dem 400-Wh-Akku mehr als 80 Kilometer weit – und das auffallend ruhig, leise und komfortabel. Der Holzrahmen dämpft Vibrationen. Selbst mit leerem Akku kommt man dank 100 Prozent Freilauf des Motors noch prima voran. Auch die Ausstattung hat uns begeistert: die Ergonomie von Gabel, Griffen und Sattel machen selbst längere Strecken zum Vergnügen. Einziges Manko: Zum Laden ist eine Steckdose in Fahrradnähe nötig – der Akku kann nur über eine Serviceöffnung unter dem Tretlager entnommen werden. Und noch eine Frage hat Passanten beschäftigt: Ist der Rahmen nicht recht empfindlich? Nein, dank einer speziellen Versiegelung ist er wetterfest und robust. Und absolut alltagstauglich. Warum auch nicht? Immerhin werden Skier, Boote und sogar ganze Häuser ebenfalls aus Holz gefertigt.

Details My Esel E-Elegance Plus+

Rahmengrößen: S, M, L

Gewicht: 19,5 kg

Schaltung: Shimano Deore, Zehngang

Bremsen: Shimano, Scheibenbremsen   

Motortyp: UPEA-Nabenantrieb, 250 W, 60 Nm

Akkuleistung: 400 Wh

Preis: 3690 €

Infos: www.my-esel.com

Nur eine kleine Öffnung für das Ladekabel weist darauf hin, dass im Rahmen ein Akku versteckt ist. Foto: Bettina Glaser
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