Mitsubishi Space Star: City statt Weltraum

Der Mitsubishi Space Star ist mit seinen knappen Abmessungen für die Stadt gemacht. Foto: Mitsubishi

Vorne Radfahrer, rechts Radfahrer, hinten Radfahrer, links Wasser. In Amsterdam ganz normaler Alltag. Doch für den Mitsubishi Space Star ist das kein Problem.

Er schlängelt sich wendig durch enge Sträßchen entlang der Grachten, lässt den Radlern ausreichend Platz und fügt sich nahtlos in den Verkehr ein, der von Zweirädern geprägt ist. Zwar ist er kein Weltraum-Held, wie der Name anmutet, aber ein echter Star für die City, das ist er.

Unter 10.000 Euro

Schon seit 2013 sieht man den Space Star häufig durch die Städte fahren, nun ist die ehemals süße Knutschkugel erwachsen geworden. Aber trotzdem immer noch handlich. Fünf Zentimeter hat er nach dem Facelift zugelegt auf 3,85 Meter Länge und ist mit einem Wendekreis von nur 9,2 Metern äußerst agil. Wer schnell zum 1,0-Liter-Einstiegsbenziner mit 52 kW/71 PS greift, kann sogar unter 10.000 Euro bleiben.

Zum Marktstart bietet Mitsubishi den Space Star ab 9.790 Euro an. Regulär beginnt der Vier­türer bei 10.490 Euro. In der Tulpenstadt hatten wir die Möglichkeit, den neuen Space Star mit 1,2-Liter-Ben­ziner und 59 kW/80 PS (ab 14.490 Euro) zu testen. Sowohl mit Fünfgang-Schaltgetriebe als auch mit CVT-Automatik (Aufpreis: 1.100 Euro) zeigte sich der Cityflitzer ausgesprochen laufruhig. Wobei das in Kleinwagen eher seltene CVT-Getriebe sogar noch einen besseren Eindruck machte, als der Schalter mit seinem extrem gefühllosen Kupplungspedal. Ein Schleifpunkt war da nicht zu spüren. Ansonsten gab es kaum etwas auszusetzen an der Fahrmanier des Dreizylinders-Saugers.

Reden wir über den Platz: Wenn man als Fahrer eine Größe von 1,90 Meter nicht überschreitet, ist der Space Star komfortabel. Ansonsten wird es schwierig, eine Sitzposition zu finden, bei der der Kopf nicht an den Dachhimmel stößt und die Augen nicht auf Höhe der Sonnenblende sind. Die Vordersitze lassen sich leider nicht weit genug herunterfahren. Auch im Fond sollte man nicht allzu groß gebaut sein, sonst wird es eng auf den drei Plätzen. Der Kofferraum ist mit 209 Litern natürlich auch kein Platzwunder, aber für den Wochenend-Einkauf oder einen Städtetrip zu zweit sollte er völlig ausreichen. Bei Letzterem ließe sich noch die Rückbank umklappen, um so 912 Liter Raum zu schaffen.

Was die Sicherheit angeht, kann sich der Space Star sehen lassen: Je nach Ausstattung sind gegen Aufpreis Spurhalteassistent, Rückfahrkamera und Fernlichtassistent verfügbar. Das Auffahrwarnsystem mit Notbremsassistent und Fußgängererkennung ist sogar ­Serie. Extrem praktisch im Stadtverkehr. In Amsterdam bräuchte es jedoch eher eine Radfahrererkennung . . .

Motoren: Benziner: 1,0-Liter-Dreizylinder, 52 kW/71 PS, 88 Nm und 1,2-Liter-Dreizylinder, 59 kW/80 PS, 106 Nm

Antrieb: Front

Getriebe: Fünfgang manuell, CVT-Automatik

0-100 km/h: 12,6–15,7 s

Spitze: 172–180 km/h

Verbrauch: 4,5–4,7 l S, 102–108 g CO2/km

L x B x H: 3,85 x 1,67/1,95–1,97 x 1,51 m

Radstand: 2,45 m

Wendekreis: 9,2 m

Kofferraum: 209–912 l

Leergewicht: 935–980 kg

Zuladung: 420–465 kg

Anhängelast: 0–200 kg

Tankinhalt: 35 l

Preis: ab 10.490 €

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