Mazda 2: Vier, drei, zwei, eins, ...

Die neue Front mit tiefer horizontaler Linie sorgt beim Facelift für einen optisch niedrigeren Schwerpunkt. Fotos: Mazda

… und Start! Was sich liest wie ein stark verkürzter Countdown, könnte so etwas wie der erhoffte Erfolgscode des gelifteten Mazda 2 sein.

Widmen wir uns zunächst der 4: Wo andere Hersteller im Kleinwagensegment Downsizing, weniger Zylinder und Turbounterstützung favorisieren, hält Mazda dem Vierzylinder-Sauger die Treue und spart mit 1.496 Kubikzentimetern nicht an Hubraum.

Weiter zur 3: So viele relevante Ausstattungsstufen stellt Mazda zur Wahl. Insgesamt sind es zwar vier, doch die Basis Prime-Line wird kaum eine Rolle spielen. Dazu später mehr. Kommen wir zunächst zur 2: Zwei Leistungsstufen des 1,5-Liter-Benziners mit 55 kW/75 PS und 66 kW/ 90 PS sollen reichen. Die unbeliebte Top-Version mit 85 kW/ 115 PS musste weichen. Ein Diesel wurde ohnehin längst gestrichen, was uns zur 1 führt: Eine bestimmte Antriebsvariante wird nach Mazda-Prognosen das Rennen machen.

Die Rede ist vom 66 kW/90 PS starken Mazda 2 Skyactiv-G 1.5 mit serienmäßiger Sechsgang-Handschaltung (5,3 l/100 km). Ein sechsstufiger Wandlerautomat (1.800 Euro) ist zwar im Angebot, wird laut Hersteller aber höchstens fünf Prozent der Kunden interessieren. Kaum verwunderlich also, dass das neue Mildhybrid-System nur in den beiden Handschaltern verfügbar, dort aber serienmäßig ist. Bei genauem Hinsehen entpuppt sich das System als riemengetriebener 22,5-Volt-Startergenerator mit einem Kondensator als Stromspeicher. Das soll helfen, Verbrauch und CO2-Ausstoß zu optimieren.

Reifes Fahrverhalten

Bei ersten Fahrten mit diesem Motor überzeugte uns das reife Benehmen des Mazda 2 dank frisch abgestimmtem Fahrwerk in Gemeinschaft mit gleichfalls neu konstruierten Vordersitzen. Löcher in der Straße und Querfugen mag der Kleine jedoch weniger. Geringe Antriebsgeräusche und hochwertiges Innenraumdesign runden den Gesamteindruck ab. Den griffgünstig gelegenen Schalthebel nutzt der Fahrer gern, will er die spürbare Trägheit des Aggregats unterhalb von 2.000 Touren überwinden.

Die Preise starten bei 14.190 Euro für den schwächeren Benziner in der Prime-Line-Basis. Für diese Kombination erwartet Mazda kaum Nachfrage. Die beschriebene 90-PS-Version ist als Prime-Line gar nicht verfügbar, sie kostet daher mindestens 16.890 Euro. Das ist das eigentliche Preismaß. Und wer bereit ist, zu investieren, erhält Matrix-LED-Licht, Head-up-Display, Rückfahrkamera mit 360-Grad-Rundumsicht und weitere Assistenten der höheren Fahrzeugklassen.

Daten Mazda 2

Motoren: 
Benziner: 1,5-l-Vierzylinder, 55 kW/75 PS, 135 Nm und 66 kW/90 PS, 148 Nm

Antrieb: Front

Getriebe: Sechsgang manuell, Sechsgang automatisch

0–100 km/h: 9,8–12,0 s

Spitze: 171–183 km/h

Normverbrauch (WLTP): 5,3–5,9 l S, 120–133 g CO2/km

L x B x H: 4,07 x 1,70/1,98 x 1,50 m

Radstand: 2,57 m

Wendekreis: 9,4 m

Kofferraum: 280–950 l

Leergewicht: 1.144–1.157 kg

Zuladung: 454–467 kg

Anhängelast: 900 kg

Tankinhalt: 44 l

Preis: ab 14.190 Euro

Auch im 2er setzt Mazda auf einen eher kleinen Monitor mit Bedienung per Dreh-Drück-Steller. Foto: Mazda
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