Notruf europaweit einheitlich erreichbar

Am 11. Februar ist Europäischer Tag des Notrufs. Das Datum 11.2. geht auf die Notrufnummer 112 zurück.

Bürger der Europäischen Union europaweit die Notfalldienste unter der einheitlichen Notrufnummer 112, und zwar gebühren- frei aus allen Fest- und Mobilfunknetzen – und das in allen 27 Mitgliedsstaaten. Selbst in manchen Ländern außerhalb der EU, beispiels- weise in der Schweiz oder in Südafrika, wird die 112 als Notrufnummer genutzt. In den meisten Ländern werden die Anrufe neben der landesspezifischen Sprache auch in Englisch oder Französisch entgegengenommen.

Im Fall eines Unfalls steht das Absichern der Unfallstelle an erster Stelle der Rettungskette. Dann wird der Notruf unter der Nummer 112 abgesetzt. Damit die Mitarbeiter der Leitstelle möglichst schnell passende Hilfe schicken können, sollten Anrufer die fünf „W“ beachten: Wo ist das Ereignis? Was ist geschehen? Wie viele Betroffene? Welche Verletzungen haben die Betroffenen? Warten auf Rückfragen.

Auch Personen, die nicht sprechen oder hören können, haben die Möglichkeit, Hilfe anzufordern. Für sie sind manche Leitstellen in Deutschland unter der Notrufnummer 112 auch per Fax erreichbar. Übrigens: Wer die 112 aus Versehen anruft, sollte keinesfalls auflegen, sondern mitteilen, dass alles in Ordnung ist. Sonst kann es passieren, dass ein Rettungsdienst geschickt wird, um auszuschließen, dass ein Notfall vorliegt.

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