Automobilclubs arbeiten auf Europaebene zusammen

EAC

Wer im Sinne der Autofahrer Einfluss auf die Verkehrspolitik in Deutschland und Europa nehmen will, muss in der EU-Metropole Brüssel präsent sein. Das war der Kerngedanke hinter der Gründung des Verbundes Europäischer Automobilclubs (EAC), der im November 2007 in Brüssel seine Arbeit aufnahm. Die Initiative wird getragen vom ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland, dem Auto Club Europa (ACE), dem Automobilclub Verkehr (ACV), dem österreichischen ARBÖ sowie dem Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Weitere mögliche Partner haben bereits ihr Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert. Ziel des Verbundes ist es, die europäische Verkehrsgesetzgebung zu beobachten und, wo immer nötig, vor Ort die Ansichten und Argumente der Clubs in die Entscheidungsprozesse der EU-Kommission einzubringen. Die Leitlinien für die künftige europäische Verkehrspolitik würden schließlich von Brüssel vorgegeben, meinte dazu ARCD Präsident Wolfgang Dollinger. Deshalb sei es unabdingbar, rechtzeitig vor möglicherweise weitreichenden Beschlüssen, die anschließend zwingend in nationales Recht umgesetzt werden müssten, ein gewichtiges Wort mitzureden.

Weitere Informationen zum EAC und dessen Themenschwerpunkte finden Sie unter www.eac-web.eu.