WLTP: Viele Plug-in-Hybride verlieren Umweltbonus

Die BAFA-Förderung entfällt künftig für eine Reihe Plug-In-Hybrid-Modelle. Foto: ARCD

Die Umstellung auf die neue Verbrauchsmessung nach WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) kostet einige Plug-in-Hybrid-Modelle die staatliche BAFA-Förderung, umgangssprachlich auch „Umweltbonus“ genannt.

Förderfähige und von außen aufladbare Hybrid-Elektrofahrzeuge dürfen künftig nach den neuen WLTP-Richtlinien nicht mehr als 50 g CO2 pro Kilometer ausstoßen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat bekannt gegeben, dass die aktualisierte Liste um zwölf Modelle reduziert wurde. Darüber hinaus darf für 17 Plug-in-Hybrid-Modelle künftig nur noch mit Ausnahmegenehmigung ein Antrag auf BAFA-Förderung gestellt werden, da dort die Anforderung nach einer Mindestreichweite von 40 Kilometern nicht erfüllt sei. Das gilt beispielsweise für die beiden Mercedes-Benz-Modelle C 350e und E 350e, deren elektrische Kapazität zurzeit nur für 30 Kilometer reicht. 

Den Förderstatus verloren haben folgende Fahrzeugmodelle: 

• Volvo S90 T8 Twin Engine AWD 

• Volvo V60 D6 Twin Engine 

• Volvo V90 T8 Twin Engine AWD 

• Volvo XC60 T8 Twin Engine AWD

• Kia Optima Plug-in Hybrid in der Ausstattungsvariante Attract

 

Nur mit Ausnahmegenehmigung sind diese Modelle künftig förderfähig: 

• Audi A3 E-tron 

• BMW 225xe (Typ: 2C71)

• BMW 330e

• Ford C-Max Energi

• Kia Optima Sportswagon Plug-in Hybrid 

• Kia Optima Plug-in Hybrid in der Ausstattungsvariante Spirit

• Mercedes-Benz C 350e

• Mercedes-Benz E 350e

• Mini Cooper S E Countryman All4

• Toyota Prius Plug-in Hybrid in den Ausstattungsvarianten Comfort und TEC-Edition

• VW Golf GTE

• VW Passat GTE

• VW Passat GTE Variant

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