Wie in Abrahams Schoß: Volvo V90 D3 AWD

Foto: J. Blank

Sind Sie bibelfest? Dann kennen Sie das Gleichnis vom armen Lazarus und dem reichen Mann, in dem Lazarus von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wird, wo er keine Not mehr leiden muss. Sicher und geborgen fühlt sich auch, wer im Volvo V90 Platz nimmt und die Tür hinter sich satt ins Schloss fallen lässt. Unser Testwagen wirkte wie eine Burg, die Schutz und Zuflucht gewährt. Wer das nun zu pathetisch findet, muss nur einen Blick in die umfangreiche Liste der serienmäßigen Sicherheitsausstattung werfen.

Dazu noch der permanente Allradantrieb für mehr Traktion und Fahrstabilität, und man erwischt sich selbst auf Schnee und Eis bei dem Gefühl, die Welt da draußen könne einem nichts anhaben. Hochwertige Materialien, solide verarbeitet, und die hohe Gürtellinie gepaart mit einem monumentalen Armaturenbrett und breitem Mitteltunnel verstärken den Burg-Charakter.

Teilautomatisierung

Das sollte aber nicht zu Leichtsinn verführen. Ihre Wirkung entfalten Assistenzsysteme nur, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden. Beispielhaft hervorgehoben sei an dieser Stelle der Pilot Assist für teilautomatisiertes Fahren, der im V90 kein vorausfahrendes Auto mehr zur Orientierung benötigt. Nach kurzer Eingewöhnung ist er ein prima Helfer, der bis 130 km/h beschleunigt, bremst und das Auto selbstständig in der Spur hält. Tagsüber funktioniert das gut. Nur nachts und bei starkem Regen fällt das System durch viel Lenkarbeit auf der Suche nach der richtigen Spur auf. Und ruft bald nach der tätigen Hand des Fahrers, die im Übrigen ständig auf dem Lenkrad zu ruhen hat. Ist das nicht der Fall, schaltet sich das System aus und fordert zur Übernahme auf. So gilt auch für den Pilot Assist: Er steigert Komfort und Sicherheit, aber gefahren wird im V90 nach wie vor selbst. Der von uns getestete D3-Einstiegsdiesel mit 110 kW/150 PS erwies sich im Zusammenspiel mit der sanft schaltenden Achtgang-Automatik als laufruhiger, angenehmer Begleiter für Reisen ohne Hektik. Auch voll beladen und mit Autobahntempo ließ sich der große Volvo noch vergleichsweise sparsam bewegen.

 

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