Warntöne machen Elektroautos hörbar

Bei Fahrten in der Stadt sind Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge bei niedrigen Geschwindigkeiten kaum zu hören. Das AVAS-System soll das künftig ändern. Foto: BMW

Viele Fahrer von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen werden es kennen: Im städtischen Bereich sind E-Autos bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h nahezu lautlos unterwegs. Erst bei höherem Tempo machen Wind- und Abrollgeräusche sie wieder wahrnehmbar.

Europäische Blindenvereine machten sich schon vor Jahren frühzeitig für gesetzliche Änderungen stark, die nun über das sogenannte Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) technisch umgesetzt werden.

AFAS erzeugt ein künstliches Geräusch, das Fußgänger und Radfahrer, aber vor allem sehbehinderte Menschen sowie Kinder vor Unfällen mit den geräuscharm fahrenden E-Autos schützen soll. Der Ton in einer Lautstärke von 56 bis 75 dB(A) schaltet sich bei Geschwindigkeiten von bis 20 km/h zu und danach automatisch wieder ab. Ähnlich wie der Sound eines Verbrennungsmotors soll das künstliche Geräusch dabei individuell von den Herstellern entwickelt werden und die Marke als auch das Modell charakterisieren. Allerdings muss es nicht wie ein Verbrennungsmotor klingen. So soll sich AVAS im BMW i3 beispielsweise wie eine Turbine anhören. Obwohl erst ab 2021 in Neuwagen Pflicht, bieten schon jetzt einige Hersteller wie etwa BMW das AVAS-System als Sonderausstattung an.

Um die Elektromobilität und die Verbreitung des AVAS-Systems zu unterstützen, fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) die elektronische Sonderausstattung seit Juli 2019 beim Kauf eines neuen Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeugs im Rahmen des Umweltbonus (bis Ende 2020) pauschal mit 100 Euro pro Auto.

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