Wandern per Smartphone

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Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie langsam wieder gelockert werden, bis zur nächsten Fernreise wird noch viel Zeit vergehen. Schön, dass es trotzdem möglich ist besondere Ecken der Welt selbst zu erkunden. Etwa die Färöer-Inseln. Auf halber Strecke zwischen Norwegen und Island gelegen, wird das Eiland gerne von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Weil die derzeit aber nicht anlegen können, hat sich das königliche Tourismusbüro etwas Neues einfallen lassen: Remote Tourism.

Wer auf denFäröer-Inseln lebt, muss Wasser lieben. Denn kein Punkt auf einer der insgesamt 18 Inseln ist mehr als fünf Kilometer vom Ufer entfernt. Das Wetter ist feucht und wechselhaft. Gleichzeitig ist es auf den Inseln, dem Golf-Strom sei Dank, wärmer als die nördliche Lage zunächst vermuten lässt. Dies und die isolierte Lage mitten im Atlantik haben eine facettenreiche, ganz eigenständige Pflanzen- und Tierwelt hervorgebracht. Diese zu erkunden, ist ein lohnendes Erlebnis. Für Tagesausflügler der großen Kreuzfahrtschiffe ebenso wie für Naturliebhaber oder Aktivurlauber, die länger bleiben.

Über steile Grashänge wandern, eines von 80.000 Schafen streicheln oder den Blick bis ans Ende der Welt schweifen lassen – das ist Färöer-Gefühl. Wer es einmal erlebt hat, wird es nie mehr vergessen. Nicht umsonst ist der zu Dänemark gehörende Inselstaat inzwischen Pflichtprogramm auf beinahe jeder Nordland-Kreuzfahrt. Wegen Corona sind die Häfen der Insel wie auch der Airport allerdings gesperrt. Zum ersten Mal seit langem gehört die Insel wieder allein ihren Bewohnern. Doch das ist kein Grund zur Freude, denn neben Fischzucht stellt der Tourismus den wichtigsten Wirtschaftszweig dar. Deshalb werden die Gäste sehr vermisst und das Tourismusbüro hat nach Wegen gesucht, mit den Urlaubern von morgen in Kontakt zu bleiben.

Entstanden ist ein einzigartiges Projekt, der Remote Tourism. Die englische Begrifflichkeit steht für einen ferngesteuerten Reiseleiter. Live per Smarphone kann ein Insulaner über die Färöer Inseln gesteuert werden. Ganz individuell lässt sich auf diese Weise einiges entdecken. Natürlich werden auch Fragen beantwortet oder Sehenswürdigkeiten gezeigt. Sogar ein Rundflug ist möglich. Auf den ersten Blick ähnelt das Angebot dem von Google Street View. Doch live ins Geschehen eingreifen zu können, das ist eine ganz neue Erfahrung. So ist Remote Tourism eine echte Empfehlung, für alle die schon einmal auf Färöer waren oder noch dorthin wollen. Aber Vorsicht: Sie werden danach den Drang verspüren, einen Besuch auf den Färöer Inseln zu planen.

Wie genau Remote Tourism auf Färöer funktioniert, zeigt ein kurzes Video. Es ist, wie das gesamte Angebot, in Englisch – aber trotzdem leicht zu verstehen. Einfach mal hinein klicken.

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