VW und Daimler zahlen Hardwarenachrüstungen

VW und Daimler wollen jetzt doch Zuschüsse für Hardwarenachrüstungen zahlen. Foto: stock.adobe.com/PhototraphyByMK

Lange haben sich Autohersteller und Bundesregierung mit der Frage um Hardwarenachrüstungen für ältere Dieselmodelle schwergetan. Jetzt haben sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die beiden Autohersteller Volkswagen und Daimler auf einen Zuschuss von maximal 3.000 Euro für eine Hardwarenachrüstung geeinigt.

Zuschüsse räumlich begrenzt

Allerdings gilt diese Regelung nur für 15 Städte in Deutschland, in denen die Schadstoffgrenzwerte besonders stark überschritten sind. Die Maßnahme beträfe nur Verbraucher, die nicht auf moderne Neufahrzeuge umsteigen wollen und ihr bestehendes Auto weiterfahren möchten. 

Auch wenn einige Umrüster bereits angekündigt haben, schon im kommenden Jahr die ersten Hardwarenachrüstungen auf den Markt bringen zu wollen, müssen sich die meisten Kunden noch gedulden. Branchenexperten rechnen mit bis zu zwei Jahren, bis nennenswerte Stückzahlen an Nachrüstanlagen für Euro5-Dieselfahrzeuge bereitstehen. Für die meisten Verbraucher zu spät, um den drohenden Fahrverboten in Stuttgart, Düsseldorf, Aachen, München, Frankfurt am Main, Berlin, Mainz und ganz neu auch in Köln und Bonn im kommenden Jahr noch zu entgehen. Neben VW und Daimler bietet auch BMW Zuschüsse von bis zu 3.000 Euro an, lehnt aber weiterhin Hardwarenachrüstungen ab. Kunden sollen den Zuschuss beim Neukauf zusätzlich zur "Umweltprämie" verrechnen können. 

Autohersteller bleiben skeptisch

Die Automobilhersteller stehen Hardwarenachrüstungen weiterhin skeptisch gegenüber. Zu ungewiss können sich die technischen Veränderungen am Abgasstrang und der Motorsteuerung auf den Motor auswirken. Von unkomfortablem Fahrverhalten bis zum Motorschaden sei alles möglich. Wer in solchen Fällen die Haftung übernimmt, ist noch unklar. 

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