VW Passat: Vertreters Liebling aufgemöbelt

Auch wenn SUV bei Familien verstärkt nachgefragt sind, punktet der aufgefrischte Mittelklasse-Passat vor allem mit seinem riesigen Kofferraumvolumen sowie bequemen und langstreckentauglichen Sitzen. Foto: Volkswagen

Was der Golf in der Kompaktklasse ist, das stellt der Passat in der Mittelklasse dar – die unangefochtene Nummer Eins in der Neuzulassungsstatistik. Zumindest als beliebter Variant.

Doch auch Marktführer kommen in die Jahre, sodass die Wolfsburger der achten Generation des Passat nicht nur ein dezentes Facelift in Form neuer Stoßfänger und serienmäßiger Voll-LED-Scheinwerfer verpassten, sondern auch Infotainment, Motoren und Assistenzsysteme renovierten. Dass Qualität aus Wolfsburg ihren Preis hat, dürfte sich herumgesprochen haben und trifft auch für das Facelift zu.

Ab September ist die Limousine als 1,6-Liter-Turbodiesel mit 88 kW/120 PS ab 34720 oder als Variant ab 35825 Euro erhältlich. Verglichen mit den gleichmotorisierten Vorgängern sind das rund 2500 Euro mehr. Wer bis Oktober wartet, könnte an dem besonders schadstoffarm eingestuften neuen 1,5-Liter-Turbobenziner oder 2,0-Liter-Turbodiesel mit jeweils 110 kW/150 PS Gefallen finden. Zumindest der Benziner stellt unterhalb der 32.000-Euro-Marke dann den neuen Einstieg in die Passatwelt dar.

Auch wenn SUV bei Familien verstärkt nachgefragt sind, punktet der aufgefrischte Mittelklasse-Passat vor allem mit seinem riesigen Kofferraumvolumen von 650 bis 1780 Liter sowie bequemen und überaus langstreckentauglichen Sitzen. Nicht umsonst steht das Modell vor allem bei Außendienstlern hoch im Kurs: fast 80 Prozent der Neuzulassungen entfallen auf Firmenvertreter.

Diesel nachgefragt

Und weil die meisten Modelle noch mit Dieselmotoren bestellt werden, bietet VW – allen Elektrostrategien zum Trotz –vorerst drei Selbstzünder von 88 kW/120 PS bis 176 kW/240 PS und zwei Benzinmotoren von 140 kW/190 PS bis 200 kW/272 PS an. Doch so ganz ohne Elektroantrieb will VW den Passat doch nicht auf die Reise schicken und hat dafür den überarbeiteten GTE im Gepäck – einen Benzin-Plug-in-Hybrid mit erweitertem 13-kWh-Akku. Der genügt für eine rein elektrische Reichweite von bis zu 56 Kilometern nach WLTP. Mit einer Leistung von 160 kW/218 PS machte der GTE auf der  Testfahrt im Hunsrück eine ansprechende Figur. Wählbar im Elektro- und Hybridmodus kann der Ladestand der Akkus vom Fahrer in zehn Stufen manuell skaliert werden, sodass automatisch nur so viel elektrische Energie im Fahrmodus verbraucht wird, wie bis zum Ziel, beispielsweise in der Stadt, noch vorhanden sein muss. Preislich soll der Passat GTE ab 45.000 Euro starten.

Besser ausgestattet

Die Basisvariante hört jetzt selbst nur auf den Namen Passat und verfügt über eine optimierte Serienausstattung. LED-Scheinwerfer und Rückleuchten, Notbremsassistent, automatische Distanzregelung, schlüsselloses Startsystem, Radio, Smartphone-Einbindung sowie Konnektivität. Optional ist u. a. der Travel Assist, bestehend aus einem Mix diverser Assistenzsysteme, mit dem teilautomatisiert bis 210 km/h gefahren werden kann.

Daten VW Passat Variant

Motoren: Benziner: 2,0-l-Vierzylinder-Turbo, 140 kW/190 PS, 320 Nm und 200 kW/272 PS, 350 Nm; Diesel: 2,0-l-Vierzylinder-Turbo, 88 kW/120 PS, 250 Nm und 140 kW/190 PS, 400 Nm und 176 kW/240 PS, 500 Nm

Antrieb: Front, Allrad

Getriebe: Siebengang-Doppelkupplung

0-100 km/h: 5,8–10,8 s

Spitze: 199–250 km/h

Normverbrauch: 6,4–7,1 l S, 146–163 g CO2/km; 4,4–5,9 l D, 116–156 g CO2/km

L x B x H: 4,89 x 1,83/2,08 x 1,52 m

Radstand: 2,79 m

Wendekreis: 11,7 m

Kofferraum: 650–1.780 l

Leergewicht: 1.545–1.770 kg

Zuladung: 425–665 kg

Anhängelast: 1.500–2.200 kg

Tankinhalt: 59–66 l

Preis: ab 35.825 €

Foto: Volkswagen
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