Virtuelles Wandern in der Röhn

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Über ein Jahr hat Corona unseren Alltag nun schon fest im Griff. Abstand halten ist immer noch oberstes Gebot. Um so besser, dass die Tage nun länger und wärmer werden. Der richtige Zeitpunkt, um die Wanderschuhe wieder aus dem Schrank zu holen. In der freien Natur lassen sich der innere Akku auftanken und die Tristesse von Homeoffice und Ausgangsbeschränkungen vergessen. Optimale Rahmenbedingungen dazu bieten sich im Herzen Deutschlands, in der Rhön.

Das Biosphärenreservat Rhön geht noch auf einen Beschluss des Ministerrates der DDR zurück. Am 12. September 1990 wurde mit dieser Verordnung ein Teil des westlichen Thüringens in das Nationalparkprogramm der Deutschen Demokratischen Republik aufgenommen. Heute gehören zu dem knapp 245.000 ha großen Schutzgebiet auch Teile Hessens und Bayerns. Dieses bringt die Interessen von Mensch und Natur in Einklang und hat sich zu einem beliebten Erholungsgebiet entwickelt. Neben frischer Luft, ungestörter Ruhe und im dicht besiedelten Deutschland seltener Weite finden sich auch touristische Highlights. Dazu zählen Naturdenkmäler wie Wasserkuppe, Kreuzberg oder Schwarzes und Rotes Moor ebenso wie der ehemalige Zonen-Kontrollpunkt Point Alpha.

Urlaub war in der öffentlichen Wahrnehmung in den letzten Jahren stets mit Superlativen verknüpft. Kein Reiseziel konnte weit genug weg, kein Kreuzfahrtschiff groß genug sein. Doch im Schatten der Rekorde mauserte sich Deutschland zu einem der beliebtesten Reiseziele. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Anreise ist individuell und zügig möglich. Außerdem gibt es keine Sprachprobleme und es gilt deutsches Recht mit kulanten Regelungen für Buchende. Zudem ist eine gute medizinische Versorgung sichergestellt. Ein Argument, dass in einer älter werdenden Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt.

In der Rhön hat man diesen Trend frühzeitig erkannt und sich an die neuen Bedürfnisse angepasst. So bietet das Biosphärenreservat in der Mitte Deutschlands heute die Möglichkeit, die schönste Zeit des Jahres im Einklang mit der Natur zu verbringen. Egal ob es um einen mehrwöchigen Kuraufenthalt, einen ausgedehnten Familienurlaub oder einen spontanen Tagesausflug geht.

Wer nicht im direkten Umgriff der Rhön zu Hause ist, hat es allerdings noch schwer. Reisebeschränkungen in ständig wechselender Ausprägung bekämpfen das Virus, erschweren aber gleichzeitig auch das Ausspannen an der frischen Luft des malerischen Mittelgebirges. Trotzdem muss auf die Atmosphäre nicht ganz verzichtet werden. Denn auf der Website rhönführer.de ist es unter der Rubrik Extratouren möglich, spannende Wanderrouten virtuell zu erleben. Ein schöner Zeitvertreib und gleichzeitig Anregung für die Zeit nach Corona.

Die dort gezeigten 24 Extratouren sind sehr facettenreich. Gemein ist ihnen, dass sie allen Qualitätskriterien des Deutschen Wanderinstituts entsprechen und mit einer Klartextbeschilderung versehen sind. Gleichzeitig sind die Strecken als Rundwanderwege konzipiert. Das heißt, sie beginnen und enden am selben Parkplatz. Grundsätzlich sind alle Touren so geplant, dass sie auch von weniger geübten Wanderern an einem Tag gut bewältigt werden können. Zu den virtuellen Wanderstrecken erhält der Besucher jedoch wesentlich detailliertere Angaben. Neben Kilometerzahl und benötigter Zeit gibt es Angaben zum Höhenprofil, dem gastronomischen Angebot und den Sehenswürdigkeiten. Durchklicken lohnt sich fast so sehr, wie selbst wandern zu gehen.

 

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