Verkehrsteilnehmer achten überwiegend auf Sicherheit

Kinder wurden laut der BASt-Erhebung meistens in Kinderrückhaltesystemen gesichert. Foto: Jessica Blank

Ob Gurt, Kindersitz oder Helm – Pkw-Insassen und Zweirad-Fahrer ist die Sicherheit in den meisten Fällen wichtig. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hervor.

Im Vergleich zu 2019 haben sich die Sicherungsquoten von Erwachsenen in Pkw kaum verändert. Doch auf Landstraßen wurden etwas weniger Kinderrückhaltesysteme verwendet und motorisierte Zweirad-Fahrer haben seltener Schutzkleidung getragen. Dafür ist laut BASt die Helmquote von Jugendlichen ab 17 Jahren und jungen Erwachsenen auf dem Fahrrad deutlich gestiegen.

Für diese Erhebung führt die Bundesanstalt für Straßenwesen jährlich Verkehrsbeobachtungen in denselben sechs Regionen Deutschlands durch. Demnach basieren diese Ergebnisse aus den Beobachtungen von 18.292 Pkw mit 24.117 Erwachsenen an Bord. Hinzu kommen 4.443 kindersitzpflichtige Kinder, 13.111 Radfahrer sowie 3.857 motorisierte Zweirad-Fahrer.

Sicher angeschnallt

Bei den erwachsenen Pkw-Insassen – Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere – lag die Sicherungsquote im Querschnitt aller Straßen bei 99,1 Prozent. Kinder waren in 99,9 Prozent aller Fälle gesichert. Lediglich der Anteil der verwendeten Kinderrückhaltesysteme auf Landstraßen lag 2019 bei 90,3 Prozent – 2018 waren es 95,1 Prozent. Kinder ab sechs Jahren wurden auf Landstraßen jedoch nur zu 85,2 Prozent in Kindersitzen gesichert.

Fahrer von motorisierten Zweirädern trugen zu 98 Prozent einen Helm. Ergänzende Schutzkleidung wurde jedoch nur bei 42,3 Prozent beobachtet. 2018 waren es noch 62 Prozent.

Häufiger mit Helm

Im Durchschnitt aller Altersgruppen trugen 22,8 Prozent aller Fahrradfahrer einen Helm. Immerhin mehr als 2018: Da waren es 18 Prozent. Kinder von sechs bis zehn Jahren setzten zu 71,8 Prozent einen Helm auf. Bei den 17- bis 21-Jährigen ist die Helmtragequote von 7,8 auf 13,9 Prozent gestiegen, bei den 22- bis 30-Jährigen sogar von 8,2 auf 17,5 Prozent und bei den 31- bis 40-Jährigen von 14,9 auf 24,5 Prozent. Ab 41 Jahren lag die Helmnutzung 2019 bei 20,7 und ab 60 Jahren bei 23,5 Prozent.

 

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