Umweltzonen in Frankreich

In vielen französischen Städten ist die Umweltplakette Crit'Air notwendig. Foto: critair.fr

In Frankreich wurden bereits im Juli 2016 die Umwelt- oder Feinstaubplakette Crit’Air und die dazugehörigen Umweltzonen eingeführt. Ziel ist es, die Emissionen in den Städten zu senken. Bereits mehrere französische Städte haben mittlerweile Umweltzonen, darunter Paris, Lyon und Grenoble. Autofahrer – auch aus dem Ausland – benötigen dafür die Crit’Air-Plakette.

Bei der Feinstaub-Plakette Cit’Air gibt es sechs Kategorien, die in einer jeweiligen Farbe dargestellt sind. Diese Kategorien richten sich nach den Abgaswerten nach EURO-Abgasnorm oder dem Jahr der Erstzulassung. Unterschieden wird zwischen Zweirädern, Pkw, leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen. Wohnmobile unter 3,5 Tonnen werden als Pkw eingestuft, darüber gelten sie als Lkw.

Die Bestellung der Crit’Air-Plakette ist für nicht in Frankreich zugelassene Fahrzeuge nur online möglich. Sie kann über die Website des französischen Umweltministeriums für 4,80 Euro angefordert werden. Achtung: Der Versand dauert derzeit 15 Tage, Sie erhalten aber eine Kopie der Plakette für Ihre Unterlagen. Diese gilt bei sehr kurzfristigen Bestellungen auch als Beweis.

Wer keine französische Umweltplakette vorweisen kann, riskiert ein Bußgeld von 68 Euro für Pkw und 135 Euro für Lkw und Busse.

Weitere nützliche und übersichtliche Informationen zur Einteilung der Kategorien, den betroffenen Städten und hilfreichen Apps finden Sie hier.

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