Umweltprämie: Alternative Antriebe kaum gefragt

Foto: Opel

Verbraucher bevorzugen Benziner

Die Deutschen setzen weiterhin auf den klassischen Verbrennungsmotor. Wie die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) in einer repräsentativen Umfrage unter deutschen Autohändlernherausfand, setzen die Verbraucher beim Neuwagenkauf bevorzugt auf Benziner.

Ist der Dieselabsatz aufgrund der Dieselkrise auch bei Neufahrzeugen nachvollziehbar stark eingebrochen, konnten sich im gleichen Zeitraum (seit November 2017) aber auch alternative Antriebe wie etwa Erdgas (CNG), Autogas (LPG) oder Elektro nicht nennenswert durchsetzen. Nur 17 Prozent der befragten Händler bestätigten, aufgrund der Umweltprämie in den letzten fünf Monaten, mehr neue Pkw mit alternativen Antrieben verkauft zu haben.

Gebrauchte Diesel schwer verkäuflich

Düster schaut es zurzeit um gebrauchte Selbstzünder aus. Im Schnitt stehen ältere Diesel 103 Tage auf den Plätzen der Händler und kosten sie pro Tag und Fahrzeug 28 Euro. Insbesondere Euro-4- und Euro-5-Diesel müssen letztlich mit höheren Abschlägen verkauft werden, und führen entweder zu geringeren Einkaufspreisen oder gar bei fast einem Viertel der Händler zu einem Inzahlungnahme-Stopp.

Die DAT bemängelt, dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nur zur allgemeinen Verunsicherung beigetragen hätte. Der ARCD rät deshalb allen Kaufinteressenten eines Neufahrzeugs, auf moderne Euro-6-Abgasnormen zu achten. Bei der gewünschten Inzahlungnahme eines Euro-4- und Euro-5-Diesel ist es dagegen besser, mehrere Händler in einem größeren Umkreis anzufragen.

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