Über den Dächern New Yorks

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Unter der Riege der Hochhäuser ist es inzwischen ein Zwerg. Doch bis heute das Empire State Building in New York der Inbegriff des Wolkenkratzers. Es liegt im Süden Manhattans, direkt an der berühmten Fifth Avenue. Von hier aus haben Besucher einen herrlichen Blick über die Stadt, die niemals schläft. Auch zu Corona-Zeiten, denn im Internet gibt es einen herrlichen virtuellen Rundgang auf der Aussichtsplattform.

Das Empire State Building wurde nach nur knapp zweijähriger Bauzeit 1931 fertiggestellt. Bis 1972 war es das höchste Gebäude der Welt. Heute stellt die Gesamthöhe von 443,2 Metern längst keine Rekordmarke mehr dar. Dennoch hat das Gebäude nichts an seinem glanz verloren. Im Gegenteil, das im Art Déco erbaute Hochhaus ist Sinnbild einer ganzen Epoche. Es der in Stein und Beton gearbeitete American Dream. Der real gewordene Traum von vor Hunger und Armut nach Amerika ausgewanderten Europäern. Seine charakteristische Spitze war auch das erste, was die Passagiere der Deutschen Schnelldampfer vom Kontinent der unbegrenzten Möglichkeiten zu sehen bekamen.

Die höchste Etage des Empire State Buildings befindet sich auf einer Höhe von 373 Metern. Von da an streckt sich eine gut 70 Meter hohe Spitze in den Himmel über Manhatten. Sie verleiht dem Gebäude heute seine unvergleichliche Form. War aber weit mehr als ein optisches Accessoire. Denn der Bau der Mutter aller Wolkenkratzer fällt in die Hochzeit der Luftschifffahrt. Deshalb wurde die Spitze des Empire State Buildings als Anlegestelle für Zeppeline konzipiert. Im 86. Stockwerk waren sogar schon Ticket-Schalter und Zollkontrolle eingerichtet, dennoch legte niemals ein Luftschiff an. Die Planer hatten die Winde über der dicht bebauten Großstadt ebenso unterschätzt wie die Menge an Wasser, die vor einem Anlegemanöver aus den Ballast-Tanks abgelassen werden musste. Aus diesem Grund blieb es auch für die Hindenburg, das größte Luftschiff aller Zeiten, bei einigen Überflügen des Wolkenkratzers – was für bis heute legendäre Fotografien sorgte.

Luftschiffe sind inzwischen natürlich Geschichte. Der Blick von der Aussichtsplattform des Empire State Buildings ist dagegen noch genau so spektakulär wie vor 90 Jahren. In der Ferne ist die Freiheitsstatue zu sehen, das neue One World Trade Center haben Besucher direkt vor Augen – ebenso wie die vielen Menschen, die im Central Park flanieren. Auch unzählige Heiratsanträge sind hier oben, über den Dächern New Yorks, bereits gemacht worden. Das geht freilich nur für Verliebte, die tatsächlich vor Ort sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, holt sich vorher auch noch den passenden Ring bei Tiffanys. Der Flagshipstore des berühmten Juweliers im Rockefeller Center liegt passender Weise in Laufweite. Der unvergleichliche Ausblick vom Empire State Building lässt sich dagegen auch von zu Hause aus genießen. Dafür sorgt ein detailreicher Panoramablick im Internet. Reinklicken lohnt sich.

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