Trend Unzoos: Australien als Vorreiter

Trend Unzoos: Wenn es sich anfühlt, als ob Tiere Menschen beobachten – nicht umgekehrt. Foto: Courtesy of Tasmanian Devil Unzoo

Der Anspruch: Es soll sich so anfühlen, als würden die Tiere die Menschen beobachten. Nicht umgekehrt. Beim neuen Trend der Unzoos steht die artgerechte Haltung der Tiere im Mittelpunkt. Australien spielt dabei eine Vorreiterrolle.

Tiere in Käfigen, die nichts mit ihrer natürlichen Umgebung zu tun haben – diese Art von Zoos ist nach Ansicht der meisten Experten und Besucher nicht mehr zeitgemäß. Auch in Tierparks sollten Tiere möglichst frei und artgerecht gehalten werden. Eine Forderung, der die neuen Unzoos entgegenkommen. Hier können Besucher sich den Tieren nähern, ohne sie zu stören. Und sie in ihrer natürlichen Umgebung beobachten, ohne sie dabei zu beeinträchtigen. Die Tiere leben in weitläufigen Gehegen, die ihrer natürlichen Umgebung nachempfunden sind. Und im Gegensatz zu herkömmlichen Zoos bewegen sich die Besucher über Stege oder durch unterirdische Gänge, um sie von verschiedenen Aussichtsplattformen und Luken aus zu beobachten.

Immer mehr Zoos greifen den Trend auf. Dabei zeigt sich Australien besonders engagiert: Der Tasmanian Devil Unzoo in der Nähe von Hobart auf Tasmanien war der erste Unzoo der Welt. Hier beobachten Besucher den vom Aussterben bedrohten Tasmanischen Teufel, aber auch Wombats, Beuteltüpfelmarder und weitere in Tasmanien heimische Tiere quasi in ihrer natürlichen Umgebung. Der weltweit größte Freiluftzoo, der Monarto Zoo bei Adelaide, bietet auf 500 Hektar ebenfalls spannende Unzoo-Begegnungen. Und auch der neue Sydney Zoo, der Anfang 2019 eröffnet, verspricht über 30 Unzoo-Erlebnisse. Dank der Kombination von naturgetreuen, großen Gehegen und modernster Technologie werden sich die Tiere hautnah erleben lassen.

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