Tagfahrlicht im Straßenverkehr: Licht und Schatten

Seit 2011 wird Tagfahrlicht europaweit in alle Neuwagen verbaut. Foto: Volvo

Schon seit acht Jahren wird das Tagfahrlicht europaweit in alle Neu­wagen verbaut – als Beitrag zur ­Verkehrssicherheit, hieß es 2011 bei der Einführung der EU-Richtlinie. Was so einleuchtend klingt, hat auch ein paar Schattenseiten – gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit und in Kombination mit der Lichtautomatik. Ein kleiner Beleuchtungsversuch.

Seit Neuwagen europaweit mit Tagfahrlicht ausgestattet werden, nehmen die Lichteinschaltquoten am Tag kontinuierlich zu, wie eine Erhebung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) für 2017/18 zeigt. Demnach fuhren 73,9 Prozent der Autofahrer auch tagsüber mit Licht. Inwiefern das die Verkehrssicherheit beeinflusst, ist allerdings bis heute unklar. Befürworter erhofften weniger Unfälle durch eine bessere Sichtbarkeit der Fahrzeuge. Kritiker befürchteten eine schlechtere Sichtbarkeit schwächerer Verkehrsteilnehmer. Eine Studie der Unfallforschung der Versicherer aus dem Jahr 2011 zu Tagfahrlicht und Verkehrssicherheit konnte weder positive Effekte auf die Verkehrssicherheit noch negative sicherheitsrelevante Einflüsse auf schwächere Verkehrsteilnehmer feststellen.

Verschiedene Lösungen
Tücken hat das Tagfahrlicht allemal. Die meisten Fahrzeuge bleiben damit hinten unbeleuchtet, wie eine Umfrage von Auto&Reise unter Fahrzeugherstellern ergab. Das ist vielen Autofahrern nicht bewusst: Immer wieder fahren Autos bei schlechten Sichtverhältnissen am Heck ohne Beleuchtung und sind für andere kaum erkennbar.
 

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