Spanien führt Tempo 90 auf Landstraßen ein

In Spanien gilt auf Landstraßen jetzt statt 100 nur noch Tempo 90. Damit sollen die Unfallzahlen mit tödlichem Ausgang reduziert werden. Foto: stock.adobe.com//kamasigns

Auf rund 7.000 Straßenkilometern hat die spanische Regierung das Tempolimit von 100 auf 90 km/h gesenkt.

Rund 2.700 Verkehrsschilder weisen jetzt auf das reduzierte Tempolimit hin. Grund für die Maßnahme ist die Reduktion der Unfallzahlen auf Landstraßen. Auf diesen verzeichneten die Behörden in den vergangenen fünf Jahren bei Verkehrsunfällen eine 80-prozentige Todesrate. Auf eine Million Einwohner kommen 39 Todesfälle im Straßenverkehr.  

Schon seit Sommer 2018 gilt auf französischen Landstraßen ein Tempolimit von 80 km/h anstelle der bis dahin noch erlaubten 90 km/h. Betroffen sind davon Straßen, die mit einem D vor der jeweiligen Nummerierung als Route Départementale gekennzeichnet sind und zwischen den beiden Fahrtrichtungen keine trennenden Elemente wie etwa Leitplanken aufweisen. In Dänemark, Finnland, Malta und Zypern gilt genauso Tempo 80 auf den Landstraßen. Am langsamsten geht es über Land dagegen in Schweden zu: dort darf nur Tempo 70 gefahren werden.

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