Romantik zum Durchklicken

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Es ist ein Juwel vor den Toren Hannovers: das Schloss Marienburg. Einst ein Geschenk von Georg V. von Hannover an seine Frau Marie, war es nur ein Jahr lang königlicher Wohnsitz. Anders als die Monarchie konnten die Welfen ihr Schloss aber über die Zeiten retten. So entstand eine einzigartige Touristenattraktion oberhalb der Leine. Dank moderner Technik lässt sich diese auch zu Zeiten von Corona besichtigen. Bequem von zu Hause.

Der Name ist irreführend. Denn Schloss Marienburg war niemals eine Burg. Es handelt sich vielmehr um eine Auftragsarbeit der Hannoverschen Architekturschule Conrad Wilhelm Hase und Edwin Oppler für König Georg V. Letzterer schenkte die Marienburg 1869 seiner Frau zum 39. Geburtstag. Damit ist das Schloss über dem Leinetal wie Schloss Neuschwanstein eine am Reißbrett geplante Kulisse. Und noch etwas anderes haben beide Schlösser gemeinsam: Sie waren nur für kurze Zeit ein Königssitz. Denn bereits ein Jahr nach Fertigstellung flüchtete Königin Marie mit ihrer Tochter Mary vor den Preußen ins österreichische Exil. Dies sorgt für eine dritte Parallele: so wie Neuschwanstein, das Märchenschloss Ludwig II. König von Bayern, blieb auch Schloss Marienburg unvollständig in seiner Errichtung und wurde nie fertig erbaut.Dies sorgt für die dritte Parallele mit dem Bau Ludwig II. So wie Neuschwanstein ist auch Schloss Marienburg nicht vollständig fertig.

Nachdem die Königin ihr Schloss verließ, fiel dieses für 80 Jahre in einen Dornröschenschlaf. Es wurde eingezäunt und war fortan nur noch für den Verwalter zu betreten. Das änderte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf der Flucht vor den Sowjetischen Streitkräften verlegte der letzte regierende Herzog von Braunschweig, Ernst August III., den Familiensitz der Welfen zurück auf Schloss Marienburg. Vier Wochen lang fuhren 30 Lkw unter dem Schutz des britischen Militärs den Familienschatz dort zusammen.

Auch wenn inzwischen manches veräußert wurde, das Schloss Marienburg ist bis heute ein sehenswertes Schmuckkästchen. Während der Corona-Krise, aber auch sonst, kann man die königlichen Gemächer virtuell erleben. Hannover Marketing & Tourismus haben dazu eine digitale Führung entwickelt. Auf der Website von Hannover Marketing & Tourismus gibts außerdem noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten zur Erkundung mit Smartphone oder Rechner. Durchklicken lohnt sich.

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