Raser: Zeitstrafe statt Bußgeld

Zeitstrafen könnten Rasern ihre Terminplanung durcheinanderwirbeln und werden zurzeit in Estland getestet. Foto: stock.adobe.com/pathdoc

Wer in Estland erstmals bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt wird, kann in einem neuen Feldversuch der Polizei möglicherweise statt eines Bußgelds auf eine Zeitstrafe wechseln.

Wie der öffentlich-rechtliche Sender ERR berichtet, hängt die Länge der Zwangspause von der überschrittenen Geschwindigkeit ab. Bis 20 km/h „kosten“ 45 Minuten, zwischen 21 und 40 Stundenkilometern sind es sogar 60 Minuten Strafzeit. Diese muss auf einem Parkplatz neben der Straße abgesessen werden und soll Temposünder dazu animieren, über ihr Verhalten nachzudenken.

Zeit ist Geld, insbesondere für Dienstwagenfahrer, die sich durch Bußgelder vielleicht nicht genug abschrecken lassen, aufs Gaspedal zu treten. Ob die Zeitstrafe in das Gesetz aufgenommen wird, hängt von weiteren Testversuchen ab.

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