OC Schwarzwald-Baar-Heuberg inspiziert Rettungshubschrauber Christoph 11

Mitglieder des OC Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammen mit OC-Freunden aus Friedrichshafen, Reutlingen/Tübingen und sogar aus Heidelberg bildeten eine ansehnliche Besuchergruppe.

Ende April besuchte der Ortsclub Schwarzwald-Baar-Heuberg den Rettungshubschrauber Christoph 11 der DRF Luftrettung gAG, der beim Schwarzwald-Baar-Klinikum Villingen-Schwenningen stationiert ist. Die DRF-Rettungshubschrauber dienen der Notfallrettung und dem Intensivtransport.

Am 24. April transportierte Christoph 11 nachts sogar ein Spenderherz vom Flughafen Frankfurt a. M. zur Universitätsklinik Heidelberg. Dieser Rettungshubschrauber ist ein H 145 der Airbus Helicopters Deutschland GmbH, hat 828 PS, ein maximales Abfluggewicht von 3.700 kg und eine Einsatzgeschwindigkeit von 262 km/h. Vollgetankt kann er gut 680 km weit fliegen, aber sein maximaler Einsatzradius beträgt nur 70 km, sodass er in 20 Minuten ein Ziel in dieser Entfernung erreichen kann. Das heißt, von Villingen-Schwenningen aus kann Christoph 11 zum Beispiel Konstanz, Freiburg oder Tübingen erreichen, wo sich wichtige Kliniken befinden.

Seit dem 1.Oktober 2017 kann Christoph 11 rund um die Uhr eingesetzt werden, denn dank einer besonderen Ausrüstung und der Schulung der Piloten ist er nachtflugtauglich, als einziger DRF-Hubschrauber in Baden-Württemberg.

Die Piloten stellt die DRF, die Notärzte das Schwarzwald-Baar-Klinikum und die Notfallsanitäter der DRK Rettungsdienst Schwarzwald-Baar gGmbH. Wenn die Notfallsanitäter eine sogenannte HEMS-TC-Ausbildung (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member) gemacht haben, können sie den Piloten während des Fluges bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung unterstützen, was vor allem bei Nachteinsätzen sehr wichtig ist.

Die DRF-Rettungshubschrauber sind ausgerüstet wie eine Intensivstation im Krankenhaus: von Notfallrucksack über spezielle Ausrüstung für Kinder- und Säuglingsversorgung bis hin zu 12-Kanal-EKG sowie 6-Spritzenpumpe und noch vielem mehr ist fast alles für die Notversorgung von Patienten an Bord.

Wir waren sehr beeindruckt von der Technik und dem Können der Besatzungen. Als Anerkennung übergaben wir eine Spende für die DRF und für die Kaffeekasse der Belegschaft der Rettungsstation.

Fotos: Detlev Golka

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