Notrufsäulen noch häufig genutzt

Auch in Zeiten von Smartphones werden Notrufsäulen entlang der Autobahnen noch häufig genutzt. Foto: stock.adobe.com/pit24

Auch in Zeiten von Handy und Smartphone bleiben Notrufsäulen eine häufig genutzte Einrichtung an Autobahnen. Das zeigt die Notrufsäulenbilanz für das Jahr 2018, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlicht hat.

52.463 Meldungen von den Autobahn-Notrufsäulen gingen 2018 in der Hamburger Notrufzentrale ein. „Auf die 13.009 Kilometer Autobahnstrecke in Deutschland verteilt bedeutet das ein Aufkommen von rund vier Anrufen pro Kilometer“, berichtet Dr. Jens Bartenwerfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der GDV Dienstleistungs-GmbH, die die Notrufsäulen auf den Bundesautobahnen im Auftrag des Bundes betreibt. „41.673 Anrufe betrafen Pannen und Notrufe.“ Weitere 10.790 Meldungen aufmerksamer Verkehrsteilnehmer enthielten Informationen zu Personen auf der Autobahn, Falschfahrern, Gegenständen auf der Fahrbahn oder Böschungsbränden.

Top-Notrufsäule steht an der A 281

Von den 16.961 in Betrieb befindlichen Säulen wurden im vergangenen Jahr 11.524 genutzt. Das entspricht einer Auslastung von 68 Prozent. Der „Spitzenreiter“ unter den Notrufsäulen steht in Bremen. An der A 281 bei Kilometer 10,64, wurde die Säule mit der Nr. 42801 in Fahrtrichtung Bremen-Flughafen im vergangenen Jahr in 203 Fällen von Hilfesuchenden benutzt. Platz zwei geht nach Nordrhein-Westfalen. Säule Nr. 23179, auf der A 1 zwischen Kreuz Bliesheim und AS-Euskirchen in Richtung Saarbrücken, hatte 186 Anrufe zu verzeichnen. Mit 166 Notrufen folgt Säule Nr. 3539 zwischen AS-Zierenberg und AS-Breuna an der A 44 in Hessen. Übrigens: Die meist genutzte Notrufsäule des Jahres 2017 mit der Nr. 5030 bei Plech kam nach Auflösung der Dauerbaustelle in 2018 nur noch auf zwei Notrufe.

A 3 mit den meisten Meldungen

Im Vergleich der Autobahnen lag die A 3 mit den meisten Meldungen erneut vorn. 4.220 Notrufe gingen von der 769 Kilometer langen Autobahn ein, die sich von der niederländischen bis zur österreichischen Grenze durch Deutschland schlängelt. Dahinter folgt die mit 962 Kilometern längste Autobahn Deutschlands, die A 7, mit 3.124 Hilfeersuchen vor der A 1, von der 2.757 Meldungen eingingen.

30 Anrufe pro Kilometer – A 281 ganz vorn

Die höchste Notrufdichte gab es diesmal aus Bremen zu vermelden. Von der nur sieben Kilometer langen A 281 gingen im vergangenen Jahr 213 Meldungen ein. Mit 9,6 Anrufen pro Kilometer folgt die A 952 in Bayern vor der letztjährigen Spitzenreiterin, der A 255 in Hamburg, mit 7,5 Meldungen.

Der direkte Weg zur Hilfe

Notrufsäulen stehen im Abstand von ungefähr zwei Kilometern auf beiden Seiten der Bundesautobahnen. Auf den weißen Leitpfosten weist ein schwarzer Pfeil den Weg zur nächstgelegenen Notrufsäule. In einem Pannenfall kann über die Notrufsäule auch der gewünschte Automobilclub, etwa der ARCD, aktiviert werden.

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