Neues Urteil: Gericht enteignet Raser

Im Hamburg wurde einem jungen Raser das Motorrad per Gerichtsbeschluss entzogen und soll versteigert werden. Foto: Symbolbild, Yamaha.

Das Amtsgericht Hamburg hat einem Raser erstmals sein Motorrad abgenommen. Der 22-jährige Motorradfahrer war am 14. November 2018 einer Polizeistreife aufgefallen, wie er auf der Autobahn und im Stadtgebiet Hamburg viel zu schnell unterwegs war.

Höhepunkte der halsbrecherischen Fahrt: Gemessene 129 km/h bei erlaubten Tempo 50 und satte 226 km/h bei zulässigen 100 Stundenkilometern auf der Autobahn.

Die Richter verurteilten den jungen Fahrer wegen der "Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen" nach Paragraph 315d/f StGB, der seit dem Jahr 2017 im Fall einer solchen Straftat eine hohe Geld- oder gar Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vorsieht. Neben dem Motorrad vom Typ Yamaha MT-10 (160 PS) wurde auch der Führerschein des 22-Jährigen eingezogen und ein Fahrverbot von neun Monaten verhängt. Außerdem wurde eine Geldstrafe von insgesamt 2.400 Euro fällig. Das Motorrad (Neupreis ab 16.495 Euro) wird versteigert. Das Urteil gilt als Präzedenzfall und soll Nachahmer abschrecken.

Unfallprävention bei Jugendlichen

In Nordrhein-Westfalen (NRW) setzt die Polizei auf Unfallprävention und tourt dafür mit dem Programm „Crash Kurs NRW“ durch die Schulen des Landes. Ziel sei es, bei jungen Teilnehmern der 10. und 11. Klassen ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und dauerhafte, positive Verhaltensänderungen zu bewirken. Dazu berichten Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige von ihren Erfahrungen und verdeutlichen eigene Grenzen.

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