Nachrüstsysteme für VW und Mercedes bald erhältlich

Der Automobilzulieferer Baumot liefert Hardwarenachrüstungen für zwei Motorenreihen des Volkswagen-Konzerns, unter anderem auch für den VW Passat B7. Foto: Volkswagen

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat nach einigen Volvo-Modellen nun auch die Genehmigungen für die Hardwarenachrüstung von Euro5-Dieselmotoren bei diversen Volkswagen- und Mercedes-Modellen erteilt.

Die Halter von rund 1,3 Millionen betroffenen Euro5-Diesel-Modellen aus dem VW-Konzern (Audi, Seat, Skoda und VW) könnten eventuell bald aufatmen. Der Automobilzulieferer Baumot hat vom Kraftfahrtbundesamt die Genehmigung für die Allgemeine Betriebserlaubnis sogenannter NOx-Minderungssysteme zur Nachrüstung von Pkw erhalten. Dabei handelt es sich um Hardwarenachrüstungen der beiden Motorenreihen EA 189 und EA 288 mit Vierzylindermotoren sowie 1,6 und 2,0 Liter Hubraum. In dieser Liste des KBA sind alle Motorisierungen aufgeführt. Sie umfasst Nachrüstsysteme für über 60 Fahrzeugmodelle des VW-Konzerns. Baumot will ab Oktober 2019 mit den ersten Auslieferungen beginnen.

Kurz davor hatte der Automobilzulieferer Dr. Pley aus Bamberg die Betriebserlaubnis für Hardware-Nachrüstungen einiger Mercedes-Diesel-Motoren mit Euro5-Abgasnorm erhalten. Dazu gehören Modelle der C-Klasse C 220 cdi und C 250 cdi, E-Klasse E 220 cdi und E 250 cdi sowie das SUV-Modell GLK 220 cdi und V-Klasse V 220 cdi. Auch für das BMW-SUV X3 2.0 d, die Dreier 318 d, 320 d, 325 d sowie die Fünfer 518 d, 520 d und 525 d mit N47D20-Motor sollen bald Nachrüstsysteme erhältlich sein.

Ende Juli hatte Dr. Pley bereits Hardwarenachrüstungen für die Volvo-Modelle XC60, XC70, S60 und V60 vorgestellt, die mit 2,0- beziehungsweise 2,4-Liter-Dieselmotoren ausgerüstet sind.

Die Umrüstungen am Motor sind Teil eines Maßnahmenpakets der Regierung für bessere Luft. Nach den Vorgaben des KBA dürfen die umgerüsteten Autos im Realbetrieb noch 270 Milligramm Stickoxid je Kilometer ausstoßen, um von Fahrverboten verschont zu werden.

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