Müdigkeit am Steuer nicht unterschätzen

Müdigkeit am Steuer und der tückische Sekundenschlaf dürfen nicht unterschätzt werden. Foto: stock.adobe.com/©Bernd Leitner

Vor allem auf längeren Fahrten mit dem Auto, zum Beispiel auf der Reise in den Urlaub, kommt es auf die Fitness von Fahrerin oder Fahrer an. Wer sich bereits müde und erschöpft hinter das Steuer begibt, setzt nicht nur sich, sondern auch seine Mitfahrenden und andere Verkehrsteilnehmer einem unnötigen Risiko aus.

Allerdings sollten auch ausgeschlafene Fahrer, die sich noch fit fühlen, die Gefahren durch tückischen Sekundenschlaf nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat in einer Umfrage festgestellt, dass viele Autofahrer ihr Können überschätzen, zu selten Pausen einplanen und erste Müdigkeitsanzeigen häufig nicht ernst nehmen.

Regelmäßig Pausen machen

Die Verkehrsunfallstatistik beziffert jährlich mehr als 3.000 Verletzte und Tote im Straßenverkehr aufgrund von Übermüdung. Der DVR und der ARCD weisen deshalb darauf hin, nur ausgeruht zu längeren Fahrten zu starten und regelmäßig zu pausieren. Geht es zu weit entfernten Reisezielen, sollte am besten zusätzlich eine Zwischenübernachtung eingeplant werden. Ein solches Zwischenziel lässt sich auch ideal in die gesamte Urlaubsreise mit einbeziehen.

Als Faustregel gilt: Spätestens nach zwei Stunden eine Pause einlegen, bei der ein kurzer Schlaf von zehn bis zwanzig Minuten oder Bewegung an der frischen Luft für Regeneration sorgen.

Kaffee ist keine Alternative

Ein koffeinhaltiges Getränk wie Kaffee kann zwar als ergänzender „Muntermacher“ zu sich genommen werden. Keinesfalls aber ist Kaffee eine Alternative zu Schlaf. Nur durch ausreichend Schlaf können sich Körper und Geist ausreichend regenerieren, sodass die zum Autofahren notwendige Konzentration vorhanden ist.

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