Mit dem Rad auf stillen Pfaden

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Bereits vor der Corona-Pandemie erfreute sich Radfahren stark wachsender Bedeutung. Im Alltag wie im Urlaub. Mancher schätzt die hervorragende Ökobilanz. Andere erfreuen sich am direkten Kontakt mit der Umwelt oder mögen die sportliche Betätigung. Jetzt, wo zahlreiche Urlaubsorte nicht bersucht werden können, ermöglicht Fahrradfahren ein ganz neues Reisen. Wenn man abseits überlaufener Radwege unterwegs ist.

Wer ein anderes Wort als Fahrrad verwenden möchte, dem kommt schnell der Begriff "Drahtesel" über die Lippen. Doch das ehemalige Synonym für Fahrrad hat ausgedient. Denn moderne Bikes sind mit modernster Technik ausgestattet und bieten hervorragenden Reise-Komfort. Wenn es sich dabei um E-Bikes handelt, profitieren auch weniger sportlich veranlagte Nutzer von den vielen Vorteilen.

Im Alltag zahlt sich das aus, weil öfter auf das Auto verzichtet werden kann - etwa zum Besuch der Innenstadt mit wenig Parkraum. Doch auch für die schönste Zeit des Jahres bietet sich ein Ritt auf dem pedal-getriebenen Zweirad an. Bewegung und frische Luft sind gut für Körper und Gesundheit. Gleichzeitig lässt sich die Umgebung auf ganz besondere Art erleben. Stressfrei und entschleunigt fallen dem Radfahrer viele Details auf, die bei hoher Reisegeschwindigkeit oder von Autobahntrassen aus unentdeckt bleiben.

Aktuell kommt noch ein weiterer großer Vorteil zu Ausflügen mit dem Fahrrad hinzu. Bedingt durch Reisebeschränkungen oder persönliche Vorsicht fallen aktuell viele Reiseziele flach. Auch für die schönste Zeit des Jahres ist Social Distancing von Bedeutung. Da sind gute Alternativen zu überfüllten Stränden und überlaufenen Metropolen gesucht. Manch einer fängt da an, seine Packtaschen zu füllen und will zu einer Rad-Rundreise aufbrechen. Doch nicht überall wo ein Radweg ausgeschildert ist, findet sich der gesuchte Flair. Ob Elbe-Radweg oder entlang der Donau - auf den etablierten Routen ist längst soviel los wie in mancher Fußgängerzone.

Dabei gibt es facettenreiche Rad-Wanderwege auch abseits der bekannten Routen. Zum Beispiel den Wümme-Radweg. Schon seit 1922 wird auf der Schleife zwischen Weser und Lüneburger Heide geradelt. Trotz der für Radler ohne Hilfsmotor idealen, flachen Landschaft ist dieser Rundweg heute etwas in Vergessenheit geraten. Ebenso wie der Deutsche Limes-Radweg, der Mulderadweg, der Oder-Neiße-Radweg, der Burgenstraße-Radweg oder der 202 Kilometer lange Ammer-Amper-Radweg. So unterschiedlich das Profil der einzelnen Strecken auch ist, sie haben eines gemeinsam: das Interesse von Thorsten Brönner. Für den Spiegel hat er die malerischen Rad-Routen porträtiert. Der Artikel "Warum fährt hier niemand?" lädt Sie ein zu einer virtuellen Strampelei. Gleichzeitig gibt er Inspiration für Urlaub in Deutschland. Schon jetzt sind die meisten Strecken für Rad-Touristen freigegeben und die Hotels entlang des Weges freuen sich auf Ihren Besuch.

Übrigens: Wenn Sie sich bei Ihrer Radtour für eine Übernachtung in einem AKZENT-Hotel entscheiden, profitieren Sie doppelt. Sie genießen die besondere Gastfreundschaft für Radfahrer und bekommen einen attraktiven ARCD-Rabatt. Infos dazu auch im ARCD-Reisebüro.

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