Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV: Gediegene Größe

Serienmäßig ist der CX-60 mit LED-Scheinwerfern ausgerüstet. Foto: Harald Dawo/Mazda

Der neue Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV kann gleich mehrere Besonderheiten auf sich vereinen: Er ist mit einer Systemleistung von 241 kW/327 PS das stärkste jemals gebaute Serienfahrzeug der Marke, zudem das erste Modell mit Plug-in-Hybridantrieb und steht überdies auf einer neuen Plattform.

Als Plug-in-Hybrid verfügt das SUV serienmäßig über automatischen Allradantrieb, der in Verbindung mit einer Achtgang-Automatik primär die Hinterräder antreibt und je nach Fahrmodus und Fahrsituation den Frontantrieb zuschaltet. Ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner mit 141 kW/191 PS und ein E-Motor mit 129 kW/175 PS sorgen für satten Vortrieb, während der Normverbrauch von 1,5 Litern Superkraftstoff und 23 kWh Strom auf 100 Kilometer theoretisch anmutet. Auf der ersten Testrunde zeigte der Bordcomputer mit 3,4 Litern und 22,6 kWh praxisnähere Werte. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h lässt sich der Teilzeitstromer auf einer Strecke von bis zu 63 Kilometern (nach WLTP) rein elektrisch fahren. Die Ladeleistung beträgt 7,2 kW, das Volladen des 17,8 kWh großen Akkus dauert an einer 11-kW-AC-Ladestation 140 Minuten.

Als Plug-in-Hybrid verfügt das SUV serienmäßig über automatischen Allradantrieb. Foto: Mazda

Ungeachtet seiner Leistungsdaten ist der CX-60 aber kein Sportwagen, auch wenn die  Fahrwerks-Ingenieure dem bis zu 2,7 Tonnen schweren Gefährt SUV-typische Nick- und Wankbewegungen bei Beschleunigung, Bremsen und Kurvenfahrt weitestgehend abgewöhnen konnten.

Großer Innenraum

Gewöhnen könnten wir uns dafür an geradezu fürstliche Platzverhältnisse im Innenraum. Sowohl auf den vorderen als auch hinteren Sitzen empfängt der CX-60 seine Insassen mit üppiger Kopf- und Beinfreiheit. Und auch das Kofferraumvolumen kann sich sehen lassen: mit 570 bis 1726 Litern ist das japanische SUV geräumiger als mancher nahmhafte Konkurrent.

 

Geradezu fürstliche Platzverhältnisse finden sich im Innenraum. Foto: Harald Dawo/Mazda

Hochwertig fällt auch die Aussstattung aus. Bereits die Einstiegsvariante Prime Line bietet ab 47.390 Euro unter anderem Alarmanlage mit Innenraumüberwachung, Ausparkhilfe, Tempomat, aktiven Spurhalteassistent, Spurwechselassistent, Verkehrszeichenerkennung, LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallräder, Klimaautomatik, Navigationssystem und ein 12,3 Zoll großes Farbdisplay auf dem Armaturenbrett.

Neben dem Plug-in-Hybrid will Mazda Anfang 2023 noch einen 3,3 Liter großen Reihensechszylinder-Turbodiesel mit 48-Volt-Hybridtechnik in zwei Leistungsstufen (147 kW/200 PS und 187 kW/254 PS) auf den Markt bringen. 2024 soll ein 3,0-Sechszylinder-Benzin-Hybrid das Antriebsportfolio komplettieren. 

In der höchsten von vier Ausstattungsstufen, Takumi, sind weißes Nappaleder, Echtholzapplikationen und Lederlenkrad Serie. Foto: Harald Dawo/Mazda

Daten

Motoren: Plug-in-Hybrid: 2,5-l-Vierzylinder, 241 kW/327 PS, 500 Nm (Benziner, 141 kW/191 PS, 261 Nm + E-Motor, 129 kW/175 PS, 270 Nm)

Antrieb: Allrad

Getriebe: Achtgang automatisch

0–100 km/h: 5,8 s

Spitze: 200 km/h

Normverbrauch: 1,5 l S und 23 kWh, 33/133* g CO2/km (WLTP)

L x B x H: 4,75 x 1,89/2,13 x 1,68 m

Radstand: 2,87 m

Wendekreis: 11,7 m

Kofferraum: 570–1726 l

Leergewicht: 2055–2147 kg

Zuladung: 520–612 kg

Anhängelast: 2500 kg

Stützlast/Dachlast: 100/75 kg

Tankinhalt: 50 l

Akkukapazität, Reichweite: 17,8 kWh, 63 km

Preis: ab 47.390 €

Foto: Harald Dawo/Mazda
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