Klein, aber fein

Foto: Dieter Wissing

Die Adventszeit steht vor der Tür, und damit beginnen bald zahlreiche Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland. Wir wollen Ihnen nicht die großen, bekannten Weihnachtsmetropolen wie Nürnberg oder Dresden vorstellen, sondern die beschaulicheren, unbekannteren und außergewöhnlicheren. Hier eine kleine Auswahl:

 

Vom 30. November bis 23. Dezember wird das Rathaus im badischen ­Gengenbach zu einem Adventskalender, von dem jeden Abend auf dem Weihnachtsmarkt mit Musik und Schauspiel ein neues Fenster geöffnet wird. Dahinter verbergen sich Kinderbuchfiguren wie Pippi Langstrumpf. Umgeben ist das größte Adventskalenderhaus der Welt vom Gengenbacher Adventsmarkt. Dieser hat montags bis freitags von 14.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags werden Besucher von 12.00 bis 20.00 Uhr begrüßt. 

Zum maritimen Weihnachtsmarkt Fischers Wiehnacht im Niendorfer ­Hafen an der Ostsee, der am zweiten Adventswochenende stattfindet, kommt der Nikolaus per Schiff. Der Höhepunkt dieser vom 30. November bis 2. Dezember stattfindenden Veranstaltung ist das Einlaufen der Traditionssegler. Sie werden durch die Besucher mit mehr als 300 Fackeln begrüßt. Außerdem informiert die DGzRS Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger über ihre Arbeit. Gleichzeitig kann der 23-Meter-Rettungskreuzer Hans Hackmack besichtigt werden. Freitags ist der beschauliche Weihnachtsmarkt am Ostseeufer von 16.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Samstag öffnet die Budenstadt von 11.00 bis 21.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr.

An den vier Adventswochenenden verwandelt sich in Unterfranken ein ganzer Ort in einen Weihnachtsmarkt: In Höfen, Scheunen, Ateliers und Galerien in Sommerhausen werden exklusives Kunsthandwerk und künstlerische Arbeiten angeboten. Eingebettet in eine mittelalterliche Kulisse mit Wehrmauer, Kirche und Fachwerkhäusern bietet dieser kleine Markt ein ganz besonderes Ambiente. Geöffnet ist die unterfränkische Dorfweihnacht jeweils samstags und sonntags von 13.00 bis 19.00 Uhr.  

Eine fast 20 Meter lange und 3,50 Meter hohe Brettkrippe gibt es auf dem schwimmenden Christkindlmarkt in Vilshofen bei Passau zu bestaunen. Dieser öffnet traditionell an den ersten drei Adventswochenende. Ein Teil des Marktes findet auf einem Schiff, der andere auf der Donaupromenade statt. Ein besonderer Höhepunkt dieses niederbayerischen Kleinods ist die "Größte Brettkrippe der Welt", die an Bord des Donauschiffes zu bestaunen ist. Ebenfalls ein einmaliger Hingucker ist der große Christbaum. Geputzt mit 1.500 Kugeln und 4.000 Lichtern überstrahlt er den gesamten Weihnachtsmarkt. Wer sich selbst ein Bild machen möchte: Schiff und Buden öffnen freitags zwischen 14.00 und 20.00 Uhr. Samstags und Sonntags empfängt der Markt Besucher zwischen 13.00 und 20.00 Uhr. 

Überwiegend alte Handwerkskunst, weihnachtliche Mitmachaktionen und heiße Maronen vom Forstbetrieb machen den Weihnachts-Waldmarkt im Wildwald Vosswinkel im Sauerland am zweiten und ­dritten Adventswochenende zu einem besonderen Erlebnis. Geöffnet hat der Markt jeweils zwischen 10.00 und 20.00 Uhr. Von 11.00 bis 15.00 Uhr werden Trecker-Fahrten in den Wald angeboten. Dort verpflegen die Pfadfinder aus Witten und Dortmund ihre Besucher mit Kakao, Punsch und weihnachtlichen Leckereien die Besucher. Außerdem können Tiere beobachtet werden. Auch Tierfütterungen werden durchgeführt. Der Eintritt in den Wildwald kostet für Erwachsene 5 Euro, Kinder zahlen 2 Euro. Die RuhrTopCard ist auch zum Weihnachts-Waldmarkt gültig. 

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