Kia e-Soul: Sparen ohne Verzicht

In der dritten Generation erhältlich, gibt es den Kia e-Soul nur noch elektrisch angetrieben. Foto: Kia

Manchmal werden wir von unseren Lesern gefragt, warum wir häufiger asiatische Fahrzeuge mit elektrifizierten Antrieben vorstellen. Ganz einfach: Im Gegensatz zu den deutschen Herstellern bringen Japaner und Koreaner mehr und vor allem bezahlbarere Modelle auf den Markt. So wie den neuen Kia e-Soul beispielsweise.

In der dritten Generation erhältlich, gibt es den Crossover nur noch elektrisch angetrieben. Im großen Praxis-Test von Auto&Reise (04/2019) konnte aber ausgerechnet das batterieelektrische Fahrzeug (Nissan Leaf EV) hinsichtlich Reichweite und Fahrleistungen wenig überzeugen. Was bringt den koreanischen Hersteller Kia also dazu, im neuen e-Soul auf Benziner und Diesel gänzlich zu verzichten? Werfen wir dazu einen Blick auf die Technik.

Mit einer kleinen (39,2-kWh-Akku, 100 kW/136 PS) und einer größeren ­Variante  mit 64-kWh-Akku und 150 kW/204 PS soll der e-Soul die Kundenwünsche bei Leistung und Reichweite abdecken. Ist das Grundmodell (ab 33990 Euro) mit 276 Kilometern Reichweite (nach WLTP) eher etwas für die Stadt und für kurze Überlandfahrten, so kann die kraftvolle Version mit bis zu 452 Kilometern schon langstreckentauglich sein. Mit einem Drehmoment von satten 395 Newtonmetern können beide aufwarten. Und das ließ sich auf der Testfahrt im bergigen Taunus eindrucksvoll erfahren. In vier Fahrmodi (Eco+ bis Sport) überraschte das stärkere Modell mit zügigem bis sogar phänomenalem Durchzug.

Smart rekuperieren

Dabei rührte sich die Akku­anzeige dank mehrstufiger ­Rekuperation kaum vom Fleck. Interessant: In der Funktion „Smart Regeneration“ orientiert sich das System am vorausfahrenden Verkehr und wählt bei einscherenden Autos selbstständig die passende ­Rekuperationsstufe, um den Abstand zum Vordermann wiederherzustellen. Mit dem e-Soul gewinnen wir den Eindruck, dass sich Fahrfreude und Sparfreude nicht ausschließen. Nur beim Thema ­Laden dauert es länger als an der Tankstelle. An der öffent­lichen 100-kW-Gleichstrom-Ladesäule noch zügige 54 Minuten, am 7,2-kW-Wechselstrom zu Hause mindestens sechs Stunden und im Notfall an der Haushaltssteckdose  zwischen 19 und 31 Stunden. Dafür fahren wir aber lokal emissionsfrei. Für Kia Grund genug, auf Benziner und Diesel zu verzichten. 

Technische Daten Kia e-Soul


Motoren: Elektro: 100 kW/136 PS, 395 Nm u. 150 kW/204 PS, 395 Nm
Antrieb: Front
Getriebe: Einstufiges Reduktionsgetriebe
0–100 km/h: 7,9 u. 9,9 s
Spitze: 157 u. 167 km/h
Normverbrauch: 15,6 u. 15,7 kWh, 0 g CO2/km
LxBxH: 4,20 x 1,80/2,10 x 1,61 m
Radstand: 2,60 m
Wendekreis: 10,6 m
Kofferraum:  315 l
Leergewicht: 1610–1883 kg
Zuladung: 415–423 kg
Anhängelast: keine
Batteriekapazität, Reichweite: 39,2 kWh u. 64 kWh, 276 km u. 452 km
Preis: ab 33.990 €

Foto: Kia
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