In Mainz drohen Fahrverbote für Diesel

Auch in Mainz sieht es für Dieselfahrer künftig düster aus. Eine Hintertür aus der Dieselmisere sollen Sofortmaßnahmen der Stadt Mainz bei der Busflotte darstellen. Foto: stock.adobe.com/animaflora

Als achte Stadt in Deutschland droht Dieselfahrern künftig auch in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt Mainz der Garaus. Sofortmaßnahmen bei Bussen angekündigt.

Nach Stuttgart, Düsseldorf, Aachen, München, Frankfurt am Main und Berlin müssen Besitzer älterer Dieselfahrzeuge künftig auch in Mainz mit Fahrverboten rechnen. Medienberichten zufolge sollen innerstädtisch rund 8.000 Dieselfahrzeuge betroffen sein – Berufspendler nicht eingerechnet. Das von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) initiierte Verfahren am Verwaltungsgericht Mainz gegen die Stadt Mainz verlangt nachhaltige Maßnahmen zur Abgasreduzierung, insbesondere des Luftschadstoffes Stickstoffdioxid. Dieser gilt als gesundheitsgefährdend und begünstigt Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der von der EU im Jahr 2010 festgesetzte Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft wurde 2017 in Mainz gerissen. Eine Messstation am Hauptbahnhof wies im Jahresmittel 48 Mikrogramm aus. 

Bis zum 1. April 2019 hat die Stadtverwaltung Zeit, die Schadstoffwerte zu reduzieren. Helfen sollen Sofortmaßnahmen wie die Umrüstung der bestehenden rund 100 Busse des ÖPNV mit SCR-Filtern, die Investition in moderne Euro6-Diesel und Busse mit alternativen Antrieben. Sollten die Maßnahmen nicht ausreichen, werden Fahrverbote für ältere Diesel bis zur Euro5-Norm ab 1. September 2019 wahrscheinlich. 

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