Fahrt nach Hildesheim am 04. Juni 2016

Die Reisegruppe mit Annette Jander (vierte von rechts) und Peter Piwanski (zweiter von rechts). In ihren Ausführungen präsentierten sie viele Details, die von der Reisegruppe sichtbar mit Spannung aufgenommen wurden.

Im reichhaltigen „Veranstaltungskalender 2016“ steht für den Monat Juni „Hildesheim“ im Programm. Am 04. Juni haben die ARCD OC Mittelweser-Mitglieder und die Mitglieder des BEW (Bildungs- und Erholungswerk Hannover) die Stadt und das Bistum Hildesheim besucht. Bei sehr gutem Reisewetter wurde die Gruppe vor dem Hildesheimer Bahnhof von Peter Piwanski (BEW/Hildesheim) und Annette Jander (Touri/Hildesheim) ganz herzlich empfangen und begrüßt.

Die Stadtführerin, Frau Annette Jander, verstand es von Beginn an, die Reisegruppe zu Fuß mit auf den Weg durch die Geschichte der Stadt Hildesheim zu nehmen und entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter die beiden UNESCO-Welterbekirchen St. Michaelis und der Dom, zu führen.

Bereits nach kurzer Zeit des Rundganges hatten die Gäste einen ersten Einblick in die Stadtgeschichte der Jubiläumsstadt erhalten. 

Stadtführerin Annette Jander. Der Weg durch die Stadt ist Programm!

St. Michael in Hildesheim, auch als Michaeliskirche bekannt, ist eine ottonische, vorromanische Kirche. Bischof Bernward von Hildesheim ließ sie nach seinem Amtsantritt im Jahre 993 auf einem Hügel nordöstlich der Domburg als Kapelle errichten und weihte sie im September 996 ein. Seit 1985 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Gesamtensemble zeichnet sich durch eine wechselvolle Geschichte und Architektur aus. Hier gibt es noch Vieles zu entdecken.

Die Geschichte des Bistums Hildesheim reicht bis in das Jahr 815 zurück und begann mit dem Bau einer Kapelle. Die Gründungslegende geht auf Kaiser Ludwig den Frommen zurück. Unter Gunthar, dem ersten Bischof von Hildesheim (815-834), wird im Jahr 820 südlich der Kaiserkapelle eine Bischofskirche errichtet. Schon 30 Jahre später entsteht der erste Dom.

Eine der schwersten Stunden erlebt das Bistum Hildesheim am 22. März 1945. Alliierte Bomben treffen den Dom, und die Bischofskirche wird bis auf die Grundmauern zerstört. 1950 fällt die Entscheidung für den Wiederaufbau. 2008 beschließen Bischof Norbert Trelle und das Domkapitel, den Dom bis zum Bistumsjubiläum 2015 (1200 Jahre) grundlegend zu sanieren. Dieser Beschluss wurde bis zum 15. August 2014 umgesetzt. Die Wiedereröffnung des Mariendoms (UNESCO-Welterbe) leitete im August 2014 die Feierlichkeiten des Bistums und der Stadt über die 1200 Jahre lange Geschichte ein.

Nach dem ersten Kennenlernen der Stadt Hildesheim im Rahmen der Stadtführung und der Mittagspause mit Spargelessen, führte Herr Peter Piwanski (BEW) die Reisegruppe sehr engagiert an weitere Hildesheim-Highlights heran. Vorbei an vielen historischen Kleinoden führte u. a. auch der Weg durch die Keßlerstraße.

Diese Straße ist Teil der rund fünf Kilometer langen Rosenroute (Rosenpflastersteine als „Stolpersteine“) in Hildesheim. Der Marktplatz mit dem Knochenhauer Amtshaus gehört ebenfalls zur Rosenroute, wie auch die Einkaufsstraßen, Fachwerkgassen und alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt Hildesheim.

Die Keßlerstraße ist eine Straße in Hildesheim mit Fachwerkhäusern aus dem 16. Jahrhundert.

Die Rosenroute präsentiert sich in besonderer Weise, hier die Keßlerstraße.

Ein Teil von Hildesheim nach 364 Stufen

Von der Plattform der St. Andreaskirche entdeckt: Die Michaeliskirche

Um einen Blick aus der Vogelperspektive auf die wunderschöne historische Stadt zu werfen, besuchten wir ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Der St. Andreas-Kirchturm mit seinen 364 Stufen bietet dazu eine sehr gute Gelegenheit. Mit 114,5 Meter ist er der höchste Kirchturm in ganz Niedersachsen. Oben auf der in 75 m Höhe gelegenen Aussichtsplattform, bietet sich ein beeindruckender Rundblick über Stadt und Region.

Dank der Stadtführung von Frau Annette Jander und der Reiseleitung von Herrn Peter Piwanski wird die Reise nach Hildesheim noch sehr lange bei allen Reiseteilnehmerinnen und Reiseteilnehmern in positiver Erinnerung bleiben.

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