Elektromobilität: Blitzgescheit mit Starkstrom

Es klingt verlockend: Elektroauto kaufen, in der eigenen Garage an die Haushaltssteckdose klemmen und entspannt über Nacht zum günstigen Stromtarif laden – fertig. Aber Vorsicht: Normale 230-V-Haushaltssteckdosen sind nicht auf die Dauerbelastung durch den Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs ausgelegt. Foto: stock.adobe.com/RioPatuca/4th Life Photography

Laden statt tanken, zu Hause statt an der Tankstelle, über Nacht statt in wenigen Minuten. Die Voraussetzungen für den Betrieb eines E-Fahrzeugs unterscheiden sich deutlich vom Verbrenner und sind dennoch mit komfort- und sicherheitsrelevanten Vorkehrungen einfach umzusetzen. Wir stellen die wichtigsten Fakten vor.

Es klingt verlockend: Elektroauto kaufen, in der eigenen Garage an die Haushaltssteckdose klemmen und entspannt über Nacht zum günstigen Stromtarif laden – fertig. Normale 230-V-Haushaltssteckdosen sind aber nicht auf die Dauerbelastung durch den Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs ausgelegt und können bei Überlastung schon nach wenigen Minuten Temperaturen von über 80 Grad Celsius erreichen. Ist die Steckdose defekt oder wurde sie nicht fachgerecht installiert, droht schlimmstenfalls sogar ein Schwelbrand mit unabsehbaren Folgen.

Experten warnen deshalb ausdrücklich davor, E-Autos dauerhaft an einer Haushaltssteckdose zu laden, und empfehlen die Installation einer Wallbox, auf Deutsch Ladestation, etwa in der Garage. Die Wallbox wird, wie bei Elektroherden üblich, an eine Stark- beziehungsweise Dreiphasenwechselstrom-Leitung (400 V) mit 16 oder 32 Ampere angeschlossen. Diese ist in den meisten Haushalten bereits verfügbar. Neben dem erhöhten Sicherheitsaspekt lässt sich aufgrund der höheren Leistung bis zu 22 kW anstatt maximal 3,7 kW (Haushaltssteckdose) die Ladezeit zudem erheblich verkürzen. Je nach Fahrzeug, Akku, Kabel und Wallbox kann diese schnell von über zehn Stunden auf rund zwei Stunden fallen.

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