Eine Marke auf Reisen: Im Subaru von Budapest nach Wien

Feierabend am Ende eines langen Tages mit eindrucksvollem Wien-Panorama. Foto: André-Tillmann

Wo komme ich her? Wo will ich hin? Solche Fragen muss sich auch Subaru stellen. Diese kleine, von Kennern geschätzte Marke, bekannt für ihre als langlebig geltenden Fahrzeu­ge, Boxermotoren und vor allem den Allradantrieb.

Auf einer Fahrt von Budapest nach Wien lässt sich einiges über die Japaner lernen. Etwa dass Tradition wichtig ist für ein eigenständiges Profil und eine vorteilhafte Entwicklung. Greifbar wird dies westlich von Budapest in Tata, das die ungarische Adelsfamilie Esterházy während des 18. Jahrhunderts zu einem Zentrum ihrer Besitztümer ausbaute. Wie Tata lebt auch Subaru von den Errungenschaften früherer Jahre.

1972 schlug die Marke mit dem ersten Allrad-Pkw einen entscheidenden Weg ein und ist heute weltgrößter Hersteller dieser Gattung. Über 17 Millionen Pkw mit vier angetriebenen Rädern wurden seither produziert. In Europa ist Deutschland Subarus größter Markt. Der permanente Allradantrieb zählt zur Marken-DNA.

Sorgsame Entwicklung

Die Kunst ist, diese DNA zu erhalten und neue Herausforderungen zu bestehen. Stichwort WLTP-Zertifizierung. Die Umstellung auf die neue Abgasnorm Euro6d-Temp überstand Subaru ohne drastische Umsatzeinbußen. Dabei waren die Modelle mit Saugrohreinspritzung weniger problematisch, wie unser 147 kW/200 PS starkes Fotomodell BRZ. Flach wie der Neusiedler See im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet, unsere nächste Station, entstammt das Sportcoupé (ab 33480 Euro) einer Kooperation mit Toyota und ist, eine Besonderheit, als Hecktriebler konstruiert. Der Benziner benötigt keinen Partikelfilter, um die strengere Abgasnorm zu erfüllen. In diesem Jahr kehren nach erfolgreicher WLTP-Umstellung auch die Benzin-Direkteinspritzer zurück. Vom Die­­sel hat sich Subaru in Europa verabschiedet.

Bei den CO2-Flottengrenzen profitiert der Nischenhersteller von Ausnahmeregeln. Dennoch: Die Pflicht zu Emissionsreduzierung erfordert hohen Entwicklungsaufwand. Eine mit überschaubarem Etat ausgestattete Marke wie Subaru muss sehen, wo die Reise hinführt. Nach Ansicht von Christian Amenda direkt in die Elektromobilität. „Vollgas für Hybride, Vollgas für E-Mobilität“ lautete die Botschaft des Geschäftsführers von Subaru Deutschland nach der Ankunft in Wien. Ob es so forsch vonstatten geht, wird sich zeigen. Bei aller Elektrifizierung wolle man weiter robuste, praktikab­le Autos herstellen. Aber auf eigene Weise, nicht mit Leichtbau. Im Klartext heißt das: Elektrifizierung behutsam als Chance begreifen und dank elektromotorischer Unterstützung an den Achsen Subaru als Spezialisten für drehmomentstarke Allrad- und Zugfahrzeuge weiter attraktiv halten. Der nächste Forester könnte das unter Beweis stellen.

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