EAC zu Gast in Banja Luka

Beim abschließenden Pressegespräch betonten der Vorsitzende des AMS RS, Ranko Babić (rechts), und EAC-Präsident Bernd Opolka die Bedeutung der gemeinsamen strategischen Zusammenarbeit im EAC – zur Steigerung der Verkehrssicherheit in der Republik Srpska. Foto: EAC

Der Verbund Europäischer Automobil Clubs (EAC), dem sechs Automobilclubs aus Deutschland, Österreich, der Slowakei und Bosnien-Herzegowina angehören, traf Ende März den Vorsitzenden der Nationalversammlung der Republik Srpska in Banja Luka. Eingeladen hatte der Automobilclub AMS RS, der seit 2016 Mitglied im EAC ist.

Beim Treffen des EAC mit dem Vorsitzenden der Nationalversammlung der Republik Srpska, Nedeljko Čubrilović, am 19. März 2019 im Parlament in Banja Luka wurde bekräftigt, dass man gemeinsam an der Stärkung der Verkehrssicherheit arbeiten wolle, um eine Reduzierung der Verkehrstoten nach schwedischem Vorbild zu erzielen. Schweden gilt in Europa als das Land mit den wenigsten Verkehrstoten je eine Million Einwohner. Bereits Ende der 1990er-Jahre wurde in dem skandinavischen Land die Vision Zero für den Straßenverkehr ausgerufen. Vision Zero bezeichnet das Ziel, Straßen und Verkehrsmittel so zu gestalten, dass möglichst keine Verkehrstoten und Schwerverletzten mehr auftreten.

AMS RS seit 2016 jüngstes Mitglied im EAC

Das jüngste EAC-Mitglied, der Automobil- und Motorradverband der Republik Srpska (AMS RS), hatte zu dem Treffen eingeladen. Der Generalsekretär des Clubs, Ranko Babić, sagte im Rahmen eines Pressegespräches, dass die seit 2016 bestehende Mitgliedschaft des AMS RS im EAC von großer Bedeutung für die Republik Srpska sei. So habe man bei dem Treffen mit Čubrilović über Möglichkeiten zur Optimierung der Arbeit des AMS RS und legislative Maßnahmen gesprochen, um gemeinsam das Ziel zu erreichen, die Zahl der Verkehrstoten und -unfälle nach dem Vorbild der  Verkehrssicherheitsarbeit in anderen europäischen Staaten zu reduzieren.
Der Präsident des EAC, Bernd Opolka, bekräftigte die Unterstützung der im EAC organisierten Verbände, die aktuell 3,6 Millionen Automobilclubmitglieder repräsentieren. Mit Blick auf die Errungenschaften der Verkehrssicherheitsarbeit in Deutschland sagte Opolka: „Zu Beginn meiner Arbeit für den Automobilclub ARCD im Jahr 1970 gab es in der Bundesrepublik noch rund 21.000 Verkehrstote jährlich zu beklagen. Bis heute konnten wir im Miteinander von Gesetzgebung, Verkehrssicherheitsverbänden und der Industrie diese Zahl auf rund 3000 im Straßenverkehr Getötete pro Jahr reduzieren. Wir hoffen, dass die Republik Srpska mit der Umsetzung des nationalen Verkehrsplans ähnliche oder sogar bessere Ergebnisse erzielen wird.“

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