Diesel: Hardwarenachrüstung immer noch nicht erhältlich

Die Zeit wird knapp. Noch sind keine Hardwarenachrüstsysteme für ältere Diesel-Pkw erhältlich. Ab Juli könnten die ersten Fahrverbote für Euro5-Pkw greifen. Foto: stock.adobe.com/agrarmotive

Zur unendlichen Geschichte scheinen sich zurzeit die geplanten Hardwarenachrüstungen für ältere Diesel-Pkw zu entwickeln.

Insbesondere die von drohenden Fahrverboten betroffenen Euro5-Fahrzeuge könnten mit einer nachträglich verbauten Abgasreinigung weniger schädliche Abgase ausstoßen und dürften damit künftig weiterhin legal in mögliche Fahrverbotszonen der Städte einfahren. Im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) jedoch, dass bislang noch keine Anträge für Zulassungen von Nachrüstkits vorliegen würden. Automobilzulieferer hätten entsprechende Nachrüstsysteme aber bis Mitte des Jahres angekündigt.

Das Bundesverkehrsministerium hatte für Hersteller und Zulieferer einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zusammengestellt. Ältere Diesel-Fahrzeuge könnten damit von Fahrverboten ausgenommen werden, wenn sie im Alltag weniger als 270 Milligramm Stickstoffdioxid pro Kilometer ausstoßen. Kritiker werfen Scheuer jetzt vor, die mittelständischen Betriebe mit Auflagen- und Haftungsfragen überfrachtet zu haben, sodass diese den avisierten Zeitplan eventuell nicht einhalten könnten. Und der könnte für hunderttausende Anwohner und Pendler in den betroffenen Großstädten zum Problem werden, wenn die zonalen Fahrverbote für Euro5-Pkw ab Juli dieses Jahres erstmals gelten.

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