Die richtigen Helfer für Autofahrer im Winter

Schnee und Eis auf dem Fahrzeug verlieren mit der richtigen Ausrüstung ihren Schrecken. Foto: stock.adobe.com/photo5000

Der erste Schnee des Jahres ist in vielen Teilen Deutschlands schon wieder getaut, doch der nächste lässt sicher nicht lange auf sich warten. Um gut und sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen, hat der ARCD eine Reihe an Tipps sowie sinnvolles Zubehör für Kofferraum und Handschuhfach zusammengestellt.

Schnee und Eis versperren Autofahrern vor dem Losfahren im Winter häufig die Sicht. Deshalb sollte man unbedingt einen Eiskratzer an Bord haben, am besten mit einem Besen, um bei Bedarf das Auto nicht nur von Eis, sondern auch von Schnee befreien zu können. „Gute Exemplare bieten eine geriffelte und eine glatte Kante gegen Eis und zusätzlich einen Besen gegen Schnee“, sagt ARCD-Pressesprecher Thomas Schreiner. Der Fahrer ist verpflichtet, für uneingeschränkte Sicht zu sorgen, sonst können zehn Euro Verwarnungsgeld fällig werden und bei einem Unfall Schwierigkeiten mit der Versicherung entstehen. In hartnäckigen Fällen hilft auch ein Scheibenenteiser-Spray.

Handschuhe und Schaufel einpacken

Hat es ordentlich geschneit, schaufelt man das Auto mit einer Schneeschaufel oder einem Klappspaten frei. „Ideal sind Schaufeln mit verstellbarem Stiel, die sich platzsparend im Kofferraum verstauen lassen“, sagt Schreiner. Bei klirrender Kälte hilft ein Paar wasserdichte Handschuhe gegen kalte Finger beim Kratzen. Sind die Scheiben von außen frei, verhindert die eingeschaltete Klimaanlage bei feucht-kaltem Wetter, dass die Scheiben von innen beschlagen. Und wenn die Lüftung länger braucht, sind Mikrofaser-Tuch oder Fensterleder-Schwamm sinnvoll, um die Scheibe zügig frei zu wischen.

Um Laternenparkern das lästige Eiskratzen am frühen Morgen zu ersparen, empfiehlt es sich, abends vorher eine Windschutzscheibenabdeckung oder einen Karton auf der Frontscheibe zu befestigen. Einige Fahrzeughersteller bieten zudem optional Frontscheibenheizungen an. Feine Infrarotdrähte auf der Innenseite der Windschutzscheibe lassen Schnee und Eis schneller schmelzen. Noch besser aber teurer: Separate Standheizungen temperieren Motor, Innenraum und Frontscheibe und können meist zu festen Zeiten programmiert werden oder lassen sich via Fernbedienung oder Smartphone starten. Bei Fahrtantritt ist es nicht nur kuschelig warm, auch der Motor ist schon fast auf Betriebstemperatur.

Ein Türschlossenteiser bringt natürlich nur etwas, wenn man ihn in der Hand- oder Manteltasche und nicht im Fahrzeuginneren aufbewahrt.

Helfer bei Pannen

Bei eisiger Kälte versagen schwächelnde Batterien schnell. Ein Starthilfekabel (und ein Abschleppseil) im Kofferraum sind dann nützliche Helfer. Außerdem lohnt sich eine Taschenlampe, um bei einer Panne im Dunkeln einen Blick unter die Motorhaube zu werfen. Aber Achtung: die Batterien regelmäßig überprüfen, sonst bleibt es im Ernstfall duster. ARCD-Mitglieder können in einem solchen Fall auf die schnelle und zuverlässige Hilfe durch professionelle Pannenhelfer zählen.

Eine Wolldecke spendet auch dann Wärme, wenn Motor und Heizung nicht laufen – zum Beispiel im Pannenfall oder bei einem Stau. Nicht nur im Winter muss eine Warnweste im Auto sein. Sie ist Pflicht und erhöht bei einer Panne oder einem Unfall die Sicherheit der Insassen. Zwar ist in Deutschland nur das Mitführen einer Weste für den Fahrer vorgeschrieben, der ARCD empfiehlt jedoch, für jeden Insassen eine mitzunehmen. Schauen Sie doch mal im ARCD-Shop vorbei. Dort finden Sie viele nützliche Utensilien, nicht nur für kalte Winter.

Extras für die Urlaubsfahrt

Um auch für die Tour in die Berge und in schneereiche Gebiete gut gerüstet zu sein, packt man am besten für den Bedarfsfall einen Satz Schneeketten vor der Urlaubsfahrt ein. Aber Obacht: Schneeketten müssen genau auf den gefahrenen Reifen passen. Mit dem Kauf eines neuen Autos werden deshalb sehr häufig auch neue Ketten benötigt. ARCD-Mitglieder können Schneeketten übrigens für ein kleines Entgelt ausleihen. Und auch eine Thermoskanne mit einem heißen Getränk kann nicht schaden. Damit wärmt man sich auf, wenn ein Stau die Urlaubsfahrt unvorhergesehen in die Länge zieht.

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