Der Berg im Mittelpunkt: Region Kronplatz

Auf der einen Seite die Dolomiten mit ihrer ­ladinischen Bevölkerung, auf der anderen deutschsprachige Einheimische. Mitten zwischen diesen beiden Kulturen liegt der Kronplatz. Und doch verbindet der Berg mit dem ungewöhnlichen 360-Grad-Panorama alle mit­einander. Die Südtiroler haben nicht nur eine besondere Geschichte, sondern auch ein besonderes Leben. Drei Menschen, drei Leidenschaften.

Paul Sapelza steht auf dem Gipfel. Wie schon so oft in seinem Leben. Doch diesmal ist es nicht der Mont Blanc oder der Mount Everest. Sondern ein einfacher kleiner Berg von 2275 Metern Höhe. Dennoch ist er glücklich. Weil er andere Menschen hierher gebracht hat. Ihnen die Schönheit und die Stille der Berge, seiner Berge, zeigen kann. „Berge ermöglichen schöne Erlebnisse“, sagt er nachdenklich. „Das macht mich zufrieden.“ Als Bergführer bekommt er viel zurück, spürt die Dankbarkeit der Leute, wenn sie es geschafft haben. „Das ist der schönste Moment.“ So wie jetzt. Mit dem Gipfelkreuz des Salomonskopfes hinter sich blickt Paul Sapelza auf den Kronplatz, den Berg, der der Region ihren Namen gegeben hat. Dort drüben, auf gleicher Höhenlinie, tummeln sich die Ski­fahrer. Zu allen Seiten fahren sie ins Pustertal hinab. Auf dem Salomonskopf herrscht nicht so ein Trubel, sondern Ruhe. Absolute Stille. An der Taistner Alm auf 2000 Metern beginnt der Anstieg. Paul Sapelza verteilt Schneeschuhe. Ihm ist es wichtig, dass die Teilnehmer seiner Touren nicht mit billigem Material unterwegs sind. „Wenn etwas kaputt geht, kann man in Bergnot geraten.“ Deswegen sollten Schneeschuhe nicht weniger als 120 Euro kosten. Mit seinem Skistock fährt er kurz über die Oberfläche des Schnees und wirbelt die feinen Kristalle auf. Viel Schnee liegt nicht in diesem Winter, obwohl es viele Wochen eisig kalt war. Der kälteste Winter seit 20 Jahren, meint der Bergführer. Aber für eine Schneeschuhwanderung reicht die weiße Pracht gerade noch. Langsam läuft die Gruppe los. Setzt einen Fuß vor den anderen. Jedes Mal knirscht es leise, wenn sich einer der großen Schuhe ins Weiß gräbt. „Schneeschuhwandern ist verblüffend einfach“, sagt Sapelza. 

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