Das ändert sich 2019

Für elektrische Kleinstfahrzeuge, wie etwa motorisch unterstützte Tretroller, sollen im Laufe des Jahres gesetzlich festgeschriebene Regelungen gefunden werden. Foto: stock.adobe.com/Leika productions

Auch das neue Jahr bringt wieder eine Reihe von Veränderungen mit sich. Wir präsentieren Ihnen eine Auswahl der wichtigsten Neuerungen im Verkehrssektor.

Lkw-Maut

Seit 1. Januar gelten in Deutschland neue Mautsätze für Lkw, bei denen auch durch ­Lärmbelastung entstehende Kosten berücksichtigt werden. Aufgrund der Bemessung an Gewichtsklassen wird zudem für schwerere Fahrzeuge, ­welche die Straßen stärker belasten, eine höhere Abgabe fällig. Vorerst komplett von der Maut ­befreit sind Lkw mit Elektro- oder Erdgasantrieb.

Warntöne

Ab dem 1. Juli müssen in der EU neue Typen von Elektro- und Wasserstofffahrzeugen sowie Plug-in-Hybriden über ein akustisches Warnsignal verfügen. Das AVAS genannte System (Acoustic ­Vehicle Alerting System) soll Töne bis 20 km/h und beim Rückwärtsfahren erzeugen, um Fußgänger und Radfahrer auf herannahende E-Fahrzeuge ­aufmerksam zu machen. Zwei Jahre später betrifft diese Regelung alle neu zugelassenen Fahrzeuge.

RDE-Abgasmessung

Zum 1. September zündet mit RDE (Real Driving Emissions) die nächste Stufe der Verschärfung von Abgastests bei Pkw. Ab diesem Zeitpunkt ­müssen alle Neufahrzeuge bestimmte Grenzwerte einhalten, die dann im realen Fahrbetrieb auf der Straße gemessen werden. Dies soll zu noch praxisgerechteren Verbrauchsangaben führen.

EU-Kraftstoffkennzeichnung

Deutschland zieht mit der Umsetzung einer EU-Richtlinie nach, derzufolge geometrisch verschieden geformte Kennzeichen die Unterscheidung von Kraftstoffsorten erleichtern sollen. Die Symbole sollen sichtbar sein an allen Kraft­stoff­einfüllstutzen und in Handbüchern neu pro­du­zierter Fahrzeuge, an öffentlichen Tankstellen an der Zapfsäule und an der Zapfpistole sowie als ­Information im Fahrzeughandel. Ziel ist es, Verwechslungen beim Betanken im jeweils fremd­sprachigen Ausland zu vermeiden.

Online-Fahrzeugzulassung

Im Laufe dieses Jahres soll es möglich werden, Kraftfahrzeuge online neu ­zuzulassen oder umzuschreiben. Außerdem soll dann auch die Außerbetriebsetzung von Fahr­zeugen automatisiert ablaufen können. Auf diese Weise sollen Behörden entlastet und Abläufe beschleunigt werden.

Elektrische Kleinstfahrzeuge

Schon lange in Arbeit, wird für 2019 eine Verordnung zur Legalisierung bestimmter elektrischer Kleinstfahrzeuge erwartet. Erlaubt werden sollen elektrische Tretroller (Foto) und Segway-Gefährte, die über eine Lenk- oder Haltestange verfügen, bis 20 km/h schnell sind und unter 50 Kilo wiegen. Elektrifizierte Skate- oder Hover­boards bleiben im öffentlichen Raum weiterhin verboten.

Notruf
Ihre ARCD Notfall Rufnummer:

Aus dem Inland:

0 98 41 / 4 09 49

Aus dem Ausland:

+49 98 41 / 4 09 49

24 Stunden erreichbar.

Für Sie erreichbar

Für alle Fragen rund um die ARCD Mitgliedschaft steht Ihnen unser Service-Team in der ARCD Clubzentrale (Montag bis Freitag von 08.00 bis 19.00 Uhr und an Samstagen von 09.00 bis 14.00 Uhr) gerne zur Verfügung.

0 98 41 / 4 09 500

Fax: 0 98 41 / 4 09 264
E-Mail: info@arcd.de