City-Notbrems-Assistenten werden ab 2022 Pflicht

City-Notbrems-Assistenten sollen ab 2022 in Neuwagen serienmäßig werden. Foto: Continental

Nirgendwo bewegen sich so viele Menschen auf engem Raum wie in der Stadt beziehungsweise im innerörtlichen Verkehr.

Laut Statistischem Bundesamt kamen im Jahr 2017 insgesamt 95,8 Prozent aller im Straßenverkehr verletzten Fußgänger und 90,6 Prozent aller verletzten Radfahrer innerorts zu Schaden. Unter den Getöteten verunglückten 71,6 Prozent der Fußgänger und 66,5 Prozent der Radfahrer innerorts. Bei Unfällen innerhalb von Ortschaften starben insgesamt 976 Menschen, darunter am häufigsten Fußgänger (346 Personen) und Radfahrer (254), gefolgt von Pkw-Insassen (185) und Kraftradfahrern (147).

Genügend Gründe, den City-Notbrems-Assistenten künftig in Neuwagen europaweit verpflichtend einzubauen. Zu dem Schluss kommt das „Weltforum für die Harmonisierung fahrzeugtechnischer Vorschriften“ der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE). In der EU und Japan soll die Vorschrift ab dem Jahr 2022 für alle neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge gelten, prognostiziert handelt es sich um rund 19 Millionen Fahrzeuge. Die UNECE verspricht sich vom flächendeckenden Einbau des City-Notbrems-Assistenten rund 1000 weniger europäische Verkehrstote (38 Prozent) pro Jahr.

Wie die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) in einer Umfrage erfahren hat, wurden im Jahr 2018 in Deutschland bereits 38 Prozent der Neuwagen mit Notbrems-Assistenten ausgestattet, Tendenz steigend.

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