Bußgeldbescheide aus dem Ausland

Bußgeldbescheide aus dem EU-Ausland sollten ernst genommen werden. Foto: stock.adobe.com/DjiggiBodgi.com

Zum 1. Juli wurde in Frankreich das Tempolimit auf Landstraßen von 90 auf 80 km/h herabgesetzt. Nicht nur angesichts dieser Änderung sollten Urlauber aufpassen, welche Verkehrsregeln und insbesondere Tempolimits in dem Land gelten, das sie mit ihrem Auto oder auch einem Mietwagen bereisen.

Bußgeldbescheide aus dem Ausland können mitunter teuer sein und auch in Deutschland eingetrieben werden. Landet ein solcher Bescheid nach der Reise im heimischen Briefkasten, ist Ignorieren die falsche Strategie. Die Bußgelder aus dem EU-Ausland können auf der Grundlage des europäischen Vollstreckungsabkommens aus dem Jahr 2010 auch in Deutschland vollstreckt werden. Allerdings erst bei Strafen ab einer Höhe von 70 Euro. Wie die Deutsche Anwaltshotline warnt, bezieht sich diese 70-Euro-Grenze allerdings nicht nur auf das reine Bußgeld, sondern schließt auch Verfahrenskosten mit ein. Die Grenze kann also schnell überschritten werden. Und keine Regel ohne Ausnahme: Österreichische Bußgelder werden nach Angaben der Juristen aufgrund eines gesonderten Abkommens in Deutschland schon ab 25 Euro vollstreckt.

Gerade wer wieder in das betreffende Land einreisen möchte, sollte eine berechtigte Bußgeldforderung begleichen. Denn die Strafen können bei Kontrollen auch noch längere Zeit nachträglich eingetrieben werden. In Italien etwa noch nach bis zu fünf Jahren. Dafür muss man bei der wiederholten Einreise nicht mal unbedingt mit dem Auto unterwegs sein.

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