Auf zur Hafenrundfahrt

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Über 7 Mio. Touristen besuchen jährlich die Hansestadt Hamburg. Kein Wunder, verfügt die Metropole im Norden doch über unzählige Attraktionen. Die wohl wichtigste ist das Tor zur Welt, der Hafen. Eröffnet wurde er am 7. Mai 1189 und verbindet Deutschland bis heute mit allen fünf Kontinenten. Über 8,3 Mio. Container werden jährlich umgeschlagen, über 900.000 Passagiere ein- oder ausgeschifft. Das sorgt für besonderen Flair. Der lässt sich am besten an Bord einer der unzähligen Barkassen oder Ausflugsschiffe im Rahmen einer Hafenrundfahrt genießen. Weil das zur Zeit allerdings nicht möglich ist, laden die Hansestadt Hamburg und die Bergedorfer Schifffahrtslinie dazu ein, virtuell in See zu stechen.

Eigentlich herrscht spätestens ab Ostern an den St. Pauli-Landungsbrücken rege Betriebsamkeit. Dort wo schon Hans Albers und Freddy Quinn ihre Sehnsucht nach Freiheit und einer besseren Welt zu stillen suchten, ist es auch heute noch allgegenwärtig: Fernweh. Egal ob Jugendliche auf Abschlussfahrt, Familienurlauber auf Tagesausflug von der Nordseeküste oder Teilnehmer eines Seniorenausfluges – beim Blick auf die Ozeanriesen geraten alle ins Schwärmen.

Jeder will hautnah dabei sein, wenn luxuriöse Kreuzfahrtriesen ablegen um tausenden Mitreisenden einen Traumurlaub zu bescheren. Jeder möchte genau beobachten wie Container von der Größe eines Lkws millimetergenau und spielerisch in den Frachtraum riesiger Containerschiffe verladen werden. Am besten geht das freilich bei einer Hafenrundfahrt. Als Tourist gilt es dabei, eine große Entscheidung zu treffen: Barkasse oder Mini-Kreuzfahrt. Gäbe es das Prädikat "Original" zu verteilen, es wäre an den Rumpf einer Barkasse zu heften. Diese kleinen, wendigen Boote sind bereits seit den 1920-er Jahren nicht mehr aus dem Hafenbild wegzudenken. Außerdem ermöglichen nur Barkassen ihren Passagieren auch einen Blick in die traditionsreiche Speicherstadt, weil sie auch niedrige Brücken noch unterfahren können. Großer Beliebtheit erfreuen sich heute aber auch die Mini-Kreuzfahrten, die sich in der Regel auch weit auf die Elbe hinaus wagen können. Angeboten werden sie von modernen Ausflugsschiffen, die auch bei weniger schönem Wetter eine gute Aussicht bieten, bis zu einem Blick auf das große Airbus-Areal in Finkenwerder.

Auf Grund der Corona-Pandemie gelten deutschlandweit Ausgangsbeschränkungen. Die sind auch im Hamburger Hafen zu spüren. Touristen gibt es im Hamburger Hafen aktuell keine. Auch zu Hafenrundfahrten brechen weder Barkassen noch Schiffe auf. Deshalb laden die Hansestadt Hamburg und die Bergedorfer Schifffahrtslinie zu einer kostenlosen virtuellen Hafenrundfahrt ein – um die Zeit bis zum nächsten echten Besuch zu überbrücken.

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